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Die Jugendlichen trugen weiße Schutzanzüge. Sie zeichneten mit Kreide Körperumrisse auf den Boden: Ein Symbol für die Todesopfer von Tschernobyl. Die Greenpeacer informierten die Passanten über Reaktorunglücke und gefahrenlose und klimafreundliche Alternativen zur Atomkraft - die erneuerbaren Energien, wie Sonne und Wind.

Wir wollen den Menschen klar machen, dass ein Unfall im Ausmaß der Tschernobyl-Katastrophe jederzeit passieren kann, sagt Julia Lingenfelder von der Greenpeace-Jugendgruppe Köln. Auch die deutschen Atomkraftwerke sind lange nicht so gut wie ihr Ruf. Atomkraft ist unsicher, daher engagiere ich mich für erneuerbare Energien. Ihr Potential ist so groß, dass wir uns komplett mit ihnen versorgen könnten.

Jeder Einzelne kann dabei einen Beitrag leisten und sich von der Atomindustrie verabschieden. Jeder Kunde, der zu einem Ökostromanbieter wechselt, unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien und verwirklicht seinen persönlichen Atomausstieg, so Julia Lingenfelder.

Ein Ausstieg, der lange überfällig ist, damit sich nicht in einem der vielen maroden Atomkraftwerke auf der Welt ein zweites Tschernobyl ereignet und dann wieder die schrecklichen Bilder um die ganze Welt gehen. Die unzähligen Bilder von krebskranken Menschen und missgebildeten Kindern. Bilder von Menschen, für die Tschernobyl auch heute noch hochaktuell ist.

Tschernobyl: Sanierung des Sarkophags - Wettlauf mit der Zeit

Tschernobyl: Sanierung des Sarkophags - Wettlauf mit der Zeit

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