Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

In der Eifel (Büchel) lagern 20 US-amerikanische Wasserstoffbomben. Diese US- Atomwaffen haben nach derzeitigem stand die mehr als 100-fache Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe. Diese 20 Bomben würden im Kriegsfall auf NATO-Einsatzbefehl von deutschen Tornado-Flugzeugen und deutschen Piloten ins Ziel gebracht. Greenpeace betrachtet diese Nukleare Teilhabe als Verletzung des Atomwaffensperrvertrags.

Weitere 130 Atombomben sind vorübergehend aus der Pfalz (Ramstein) abgezogen worden und sollen nach Umbau des dortigen amerikanischen Luftwaffenstützpunktes wieder dorthin zurück. Diese 130 Atombomben gehören nicht nach Ramstein, sondern ein für allemal abgerüstet.

Am 2. Juni kündigte der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow an, Gespräche zur Kontrolle taktischer Atomwaffen aufzunehmen. Die Bedingung: Die USA sollen ihre taktischen Waffen auf ihrem eigenen Territorium lagern. Der Abzug der US-Atomwaffen aus Europa könnte Bewegung in die festgefahrene atomare Abrüstung bringen.

Am 9. Juni findet in Brüssel ein NATO-Treffen statt. Greenpeace fordert Verteidigungsminister Peter Struck auf, sich auf diesem Treffen für den Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland stark zu machen.

Mehr zum Thema

Protest gegen neue F-35-Bomber

10 Milliarden für neue Atombomber F-35: Ernsthaft, SPD und Grüne?

  • 14.12.2022

Die Regierung will zehn Milliarden an Steuergeldern verschwenden, nur um im Ernstfall von deutschem Boden aus einen Atomwaffeneinsatz starten zu können: Greenpeace protestiert in Berlin.

mehr erfahren
Bundeswehrfahrzeuge

Wird das Sondervermögen der Bundeswehr verschwendet?

  • 08.12.2022

“It‘s not the money, stupid!“ – warum die Bundeswehr mit ihrer Beschaffungspolitik ein Drittel der 100 Milliarden Euro Sondervermögen verschwenden könnte. Nicht nur beim F-35 Bomber.

mehr erfahren
F-35 Atombomber

F-35 Atombomber

  • 08.12.2022

Eine neue Greenpeace-Studie zeigt: Der in der Anschaffung geplante Kampfbomber F35 ist ein Prototyp und voller Mängel. Sein Einsatz macht Deutschland weiter zum Ziel von Atomangriffen.

mehr erfahren
Denys Tsutsaiev, Greenpeace Ukraine

Fragen an Denys Tsutsaiev, für Greenpeace in der Ukraine

  • 22.11.2022

Denys Tsutsaiev arbeitet für Greenpeace in Kyjiw. Seine Mission: der nachhaltige Wiederaufbau seines Landes. Obwohl ein Frieden nicht in Sicht ist, gibt es dafür bereits internationale Anstrengungen.

mehr erfahren
Demand of renewable Energy for a free Ukraine in front of the Bundestag

Eine freie Ukraine braucht Erneuerbare Energie

  • 24.10.2022

Beim Wiederaufbau der Ukraine Klimaschutz berücksichtigen! Das fordern Ukrainische Organisationen und Greenpeace in Berlin.

mehr erfahren
Alexander Lurz bei Friedens-Demo in Berlin

Interview: Wie hoch ist das Risiko für einen Atomkrieg?

  • 07.10.2022

Im Ukrainekrieg verschärft der russische Präsident Wladimir Putin seine Drohung, eine Atombombe einzusetzen. Wie groß ist die Gefahr?

mehr erfahren