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Uranmine in Australien
Jarver / Greenpeace

Indien: Modernere Atomwaffen dank Australien?

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„Nach dem Kommentar von Außenminister Alexander Downer ist klar, dass die Regierung dabei ist, einen großen Fehler zu machen,“ sagt Steve Shallhorn von Greenpeace Australien.

„Indien hat in der Vergangenheit illegal ein neues Waffenprogramm entwickelt; weigert sich, sein Atomprogramm vollständig für Kontrollen zu öffnen und wird das australische Uran verwenden, um seine eigenen geringen Uranvorräte für die Waffenproduktion verwenden zu können“, so Shallhorn weiter.

Außenminister Downer gab in seiner Rede an, Indien trage nicht zur Verbreitung von Atomwaffen bei. Das ist falsch. Laut Shallhorn war Indien eine der ersten Nationen, die den Atomwaffensperrvertrag notwendig machten, als es 1973 von Kanada geschenkte Atomtechnologie für Atomtests missbrauchte.

Australien ist im Besitz von mehr als 40 Prozent der weltweiten Uranvorräte. Noch im März 2006 gab die australische Regierung an, keinesfalls Uran an Indien zu veräußern, solange dieses den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet habe.

Shallhorn kritisiert, dass die australische Regierung dieses Versprechen vergessen zu haben scheint: „Heute ist die Regierung mehr daran interessiert, schnelles Geld für große Bergbauunternehmen zu machen, als Australiens Sicherheitsinteressen zu bedenken oder das ohnehin schon gefährliche nukleare Wettrüsten auf dem indischen Subkontinent zu stabilisieren.“

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