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Anlass der Aktion war das Treffen des Kommitees, das in dieser Woche die Konferenz zur Überprüfung des Nichtverbreitungsvertrages für Atomwaffen (Non-Proliferation Treaty - NPT) im Jahre 2005 vorbereiten soll. Die zerstörten Missiles trugen die Flaggen der fünf offiziellen Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China sowie diejenigen von Israel, Indien und Pakistan.

Wer zu einem Krieg bereit gewesen sei, um den Irak zu entwaffnen, solle auch der Verpflichtung zur Abrüstung der eigenen Atomwaffen nachkommen, ließ die Umweltschutz- und Friedensorganisation wissen. Wenn es um Atomwaffen gehe, dürfe es keine doppelten Standards geben. Anderenfalls sei das ganze NPT-Vertragssystem gefährdet. Greenpeace ist der Ansicht, dass die Hauptlehre, die es aus der Irak-Krise zu ziehen gilt, darin besteht internationale Gesetze und Verträge zu stärken, nicht zu schwächen.

Die Kernvereinbarung des NPT verpflichtet die fünf Atommächte dazu, ihr nukleares Waffenarsenal abzurüsten, während Nicht-Atommächte sich verpflichten, weiterhin auf nukleare Waffen zu verzichten, sagte Greenpeace-Atomexpertin Stephanie Mills. Die meisten Staaten haben Wort gehalten - jetzt wird es Zeit, dass die USA, Großbritannien, Russland, China und Frankreich abzurüsten anfangen.

Greenpeace unterstützt die fünf Hauptforderungen an das Kommitee in Genf: Keine militärischen Einsätze zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen. Ablehnung der Erstschlags-Doktrin und bindende rechtliche Sicherheitsvorkehrungen. Beseitigung aller vorhandenen nuklearen Waffenarsenale, keine Neuentwicklung und Modernisierung von Atomwaffen. Notfallregelungen für akute Fälle wie die Korea-Krise. Verbot von Nuklear-Technologien, die sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen, wie zum Beispiel Wiederaufarbeitung und Anreicherung.

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