Jetzt spenden
Symbol für aggressive US-Atompolitik

Die Atommächte müssen ihr eigenes Haus in Ordnung bringen

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

In Berlin findet am Donnerstag ein Außenministertreffen der fünf Vetostaaten des Weltsicherheitsrates sowie Deutschlands statt. Die Minister wollen über die weitere Strategie im Umgang mit dem Atomprogramm des Iran beraten. Greenpeace ruft die fünf Atommächte auf, auch doppelte Standards und Ungleichbehandlung auf die Tagesordnung zu setzen.

Der UN-Sicherheitsrat hatte den Iran am Mittwoch noch einmal aufgefordert, sein Urananreicherungsprogramm einzustellen. Er räumte dafür eine Frist von 30 Tagen ein. Der Iran wies die Forderung zurück.

Aus Anlass des Treffens in Berlin erinnert Greenpeace-Sprecher William Peden daran, dass alle Staaten gleichermaßen verpflichtet seien, ihren Beitrag zu einer friedlicheren und sichereren Welt zu liefern. Das betreffe gerade auch die fünf Atommächte. Ihr Vetorecht im Sicherheitsrat beruhe einzig und allein darauf, dass sie bereits vor dem Atomwaffensperrvertrag von 1970 über Atomwaffen verfügten.

Wir brauchen einen anderen Atomwaffensperrvertrag. Einen Vertrag, der alle Staaten gleich behandelt und von allen gleichermaßen verlangt, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, so Peden. Die aktuelle Debatte ist geprägt von Heuchelei und doppelten Standards. Und sie wird dominiert von der US-Regierung mit ihrer Haltung: Tu, was ich sage, und nicht, was ich selber tue.

Jetzt mitmachen

Du willst dich aktiv für das Thema Frieden einsetzen?

Anti-Irakkrieg-Demonstration in Berlin
Paul Langrock / Greenpeace

Dann besuche unsere Online-Community Greenwire und werde Teil der Friedensgruppe! Tausche dich mit anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Frieden

Themengruppe auf

Anti-Irakkrieg-Demonstration in Berlin
Paul Langrock / Greenpeace

Mehr zum Thema

Portrait of Martin Kaiser

Iran: Für Frieden und Freiheit - und Völkerrecht!

Bomben bringen weder Demokratie noch Frieden. Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser solidarisiert sich mit der Zivilbevölkerung im Iran und mahnt: Deutschland darf Rechtsbrüche nicht legitimieren.

mehr erfahren über Iran: Für Frieden und Freiheit - und Völkerrecht!
Afghanische Männer suchen nach Opfern, nachdem ein pakistanischer Luftangriff in der Nacht ein Wohngebiet getroffen hat.

Afghanistan-Pakistan-Konflikt: Verschärfung der Grenzstreitigkeiten

Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan haben sich in den vergangenen Tagen drastisch verschärft. Aus jahrelangen Grenzstreitigkeiten ist ein offener Krieg geworden.

mehr erfahren über Afghanistan-Pakistan-Konflikt: Verschärfung der Grenzstreitigkeiten
Mural Painting at the Ukraine Recovery Conference in London

Für eine nachhaltige, freie Ukraine!

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Welt verändert. Friedensdemos, Proteste gegen Öl aus Russland und Hilfe für einen grünen Aufbau: Greenpeace engagiert sich vielfältig für die Ukraine.

mehr erfahren über Für eine nachhaltige, freie Ukraine!
European Energy Independence Protest at Munich Security Conference

Münchner Sicherheitskonferenz: Klimaschutz fehlt

Die Münchner Sicherheitskonferenz hatte einen blinden Fleck: Klimaschutz. Der muss mit ins Zentrum der Debatte. Denn ohne Klimaschutz gibt es keine Sicherheit.

mehr erfahren über Münchner Sicherheitskonferenz: Klimaschutz fehlt
Projektion "Stoppt das Töten" auf die russische Botschaft in Berlin

Vier Jahre Krieg in der Ukraine

Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine erlebte die Welt einen einschneidenden Umbruch. Nun jährt sich der Einmarsch zum vierten Mal. Aus der Ukraine berichtet unsere Kollegin Daryna Rogachuk.

mehr erfahren über Vier Jahre Krieg in der Ukraine
Ölförderung, Katar

Wie Europa Golfstaaten aufrüstet

Kanzler Merz sucht die Nähe zu Golfstaaten, um Energie- und Rüstungskooperationen auszubauen – doch zu welchem Preis?

mehr erfahren über Wie Europa Golfstaaten aufrüstet