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Kühe auf der Wiese vor dem Reichstags

Kühe gehören auf die Weide

Landwirtschaftsminister Özdemir muss Weidehaltung fördern

Die Haltung von Kühen auf der Weide ist artgerecht und hilft beim Erhalt der Artenvielfalt. Beweidetes Grünland speichert zudem deutlich mehr klimaschädliches CO2 im Boden als Ackerpflanzen.

Petition unterzeichnen: Kühe raus aus engen Ställen und auf die Weide!

Die Weidehaltung von Kühen ist gut fürs Tierwohl, Klima und für die Artenvielfalt. Landwirtschaftsminister Özdemir muss ein Förderprogramm auflegen und faire Milchpreise sicherstellen.

Die grasende, glückliche Kuh – das ist ein Bild, das Molkereien und Bauernverbände immer noch gerne verbreiten. Doch die Realität sieht inzwischen ganz anders aus: Die Weidekuh ist in Deutschland mittlerweile zu einer bedrohten Art verkommen. Um das zu ändern, haben die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Greenpeace gemeinsam Mitte Mai eine Herde Kühe auf die Wiese vor dem Reichstag gebracht. Die Rinder zeigen stellvertretend für ihre 3,8 Millionen Artgenossinnen, dass Milchkühe auf die Weide gehören und der Trend zur ganzjährigen Stallhaltung umgekehrt werden muss.

Die Aktivist:innen fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Die Grünen), die Weidehaltung deutlich besser zu fördern als bisher. „Die aktuelle Politik treibt meine Milchkühe von der Weide in den Stall“, sagt Ottmar Ilchmann, ostfriesischer Milchviehhalter und Milchsprecher der AbL. Dabei liegt die Lösung seit langem auf dem Tisch: „Wir brauchen die Einführung einer bundesweiten Förderung von Milchkühen auf der Weide und eine deutliche Verbesserung der Stellung von uns Bäuerinnen und Bauern in der Wertschöpfungskette. Die vergleichsweise guten Milchpreise des letzten Jahres können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch immer keinen funktionierenden Milchmarkt gibt.”

„Immer weniger Kühe kommen immer seltener und immer kürzer auf die Weide”, sagt auch Lassen van Aken, Experte für Landwirtschaft bei Greenpeace. ”Dabei ist die Weidehaltung eigentlich die ideale Form: Sie ist nicht nur besonders gut für die Tiere, weil sie artgerecht ist und die Gesundheit der Tiere fördert. Sie ist auch ökologisch besonders wertvoll wegen der zahlreichen Kräuter und Gräser, die auf ihr wachsen. Zudem speichert beweidetes Grünland deutlich mehr klimawirksamen Kohlenstoff im Boden als Ackerpflanzen.” Doch während 2010 noch 42 Prozent der Rinder Zugang zur Weide hatten, waren es zehn Jahre später nur noch 31 Prozent. In den ostdeutschen Bundesländern und Bayern stehen vier von fünf Kühen sogar das ganze Jahr im Stall, das zeigen die öffentlich verfügbaren Daten der Bundesländer, .

Kurz und knapp

Eine Maßnahme für viele Probleme – warum Greenpeace die Weidehaltung von Kühen fordert:

  1. Tierwohl: Die Tiere haben Auslauf und können arttypische Verhaltensweisen ausleben.
  2. Klima: Weideland speichert viel mehr CO2 als Äcker, auf denen Futterpflanzen angebaut werden.
  3. Artenvielfalt: Weiden sind artenreich. Auf ihnen können sich Wildpflanzen und Insekten entwickeln, was wiederum bedrohten Vögeln hilft.
  4. Gülle: Der Kuhfladen auf der Weide ist ein Segen für Böden und Insekten. Gülle, die Millionen Tiere im Stall erzeugen, schadet hingegen in ihrer Menge.
  5. Weniger Tiere: Eine Weide ernährt deutlich weniger Kühe als Kraftfutter. Bei der Weidehaltung reduziert sich also die Tierzahl massiv. Gut so, denn Kühe stoßen bei der Verdauung klimaschädliches Methan aus. Durch geringere Tierbestände können auf den Äckern statt Futterpflanzen, Lebensmittel wachsen wie Getreide, Obst und Gemüse - dadurch können mehr Menschen ernährt werden. 

Wie konnte es so weit kommen? Wie wurde aus der gemütlich grasenden Kuh eine Hochleistungskuh, die ihr kurzes Leben im Stall verbringt. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Seit die Europäische Union (EU) den Milchmarkt geöffnet hat, kommt es immer wieder zu großen Preisschwankungen. Während die Bäuer:innen etwa im Jahr 2015 zeitweise nur noch knapp 23 Cent pro Kilogramm Rohmilch bekamen, zahlten die Molkereien ihnen im Jahr 2022 zeitweise über 60 Cent pro Kilogramm

Die Milchbäuer:innen sind dabei den Molkereien und großen Supermarktketten weitestgehend ausgeliefert. Der Markt ist so aufgebaut, dass er vor allem für Molkereien komfortabel ist. Erzeuger:innen liefern ihre Milch an die Molkereien und erfahren erst mehrere Wochen später, welchen Preis sie dafür erhalten. Dumpingpreise werden einfach an die Landwirtschaft durchgereicht. Das führt dazu, dass die Milchbetriebe ihre Produktion immer weiter steigern müssen, um überleben zu können. Der Mehraufwand für Weidehaltung wird in diesem System kaum, bei vielen Molkereien gar nicht bezahlt. Der Milchpreis orientiert sich nicht an den Kosten der Bäuer:innen. Im Gegenteil: Die Erlöse liegen oft unterhalb der Produktionskosten.

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Die Milchleistung hat sich fast verdoppelt

Durch die notorisch niedrigen Preise für Milch mussten sich in den vergangenen Jahren viele Landwirtschaftsbetriebe für einen der beiden Wege entscheiden: wachsen oder aufgeben. Zwischen den Jahren 2010 und 2021 haben 40 Prozent der Milchbäuer:innen ihren Betrieb eingestellt. Die Anzahl der Milchkühe ist im gleichen Zeitraum jedoch nur um sechs Prozent gesunken. Das ist nur deshalb möglich, weil die durchschnittliche Kuhzahl pro Betrieb von 46 auf 70 gestiegen ist. Doch nicht nur die Höfe haben sich verändert, sondern auch die Tiere. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die durchschnittliche jährliche Milchleistung durch Zucht und Futteroptimierung von 4700 Liter auf 8500 Liter fast verdoppelt.

Das alles bleibt nicht ohne Folgen. Die reine Stallhaltung von Milchkühen hat stark zugenommen, denn je größer eine Herde ist, desto arbeitsaufwendiger ist es, die Tiere noch auf die Weide zu bringen. Außerdem verfügen viele Milchviehbetriebe inzwischen gar nicht mehr über die nötige Fläche, um allen Tieren Auslauf gewähren zu können. Hinzu kommt, dass die hohen Milchleistungen einen Weidegang nahezu ausschließen. Eine Kuh ist physiologisch gar nicht in der Lage, durch Grasen genügend Energie aufzunehmen, um 10.000 Liter Milch im Jahr zu geben. Dafür benötigt sie Kraftfutter wie Maissilage und Getreide.

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Der intensive Futterbau führt zum Verlust von Biodiversität

Diese Entwicklung ist aus verschiedenen Gründen problematisch. Zum einen konkurrieren Kühe dadurch mit Menschen um Nahrungsmittel. Von den rund 16,6 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche in Deutschland werden 60 Prozent für die Erzeugung von Tierfutter genutzt. Auf dem größten Teil dieser Fläche wachsen Futterpflanzen im intensiven Anbau. Dennoch reicht das Futter nicht, um das hiesige Vieh zu versorgen, so dass zusätzlich noch Tierfutter aus dem Ausland importiert wird. 

Nur ein kleiner Teil der Fläche, etwa 4,4 Hektar, ist umweltfreundliches Grünland, welches unter anderem zur Weidehaltung genutzt wird. Dabei sind diese Flächen so wichtig für die Biodiversität. Die Grünlandstandorte gehören zu den artenreichsten Biotopen Deutschlands - auf ihnen tummeln sich 52 Prozent des Artenbestands. Rund 40 Prozent (822 Arten) der in Deutschland gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen haben ihr Hauptvorkommen im Grünland. Durch die Vielfalt an Strukturen und zeitlich gestaffelten Blühzeiten bildet Grünland eine Vielfalt an Lebensräumen für Vögel, Amphibien und Insekten. 

Aufgrund dieses hohen Artenspektrums und der Vielzahl unterschiedlicher Standorte spielt Grünland eine bedeutende Rolle innerhalb von Biodiversitätszielen. In der Agrarlandschaft hinkt Deutschland den gesetzten Artenschutzzielen weit hinterher, in den vergangenen Jahren war der Trend sogar negativ. Ausschlaggebend ist dafür die Übernutzung der Grünlandflächen. 

Kühe auf einer Weide im Breitenburger Moor

Kühe auf einer Weide im Breitenburger Moor, Schleswig-Holstein

Da Kühe immer seltener auf die Weide gehen, werden die Pflanzen gemäht und als Futter aufbereitet. Um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, mähen Landwirt:innen Wiesen je nach Region bis zu sechsmal. Die häufigen Schnitte verdrängen einige Pflanzenarten, die Überdüngung andere, denn Grünland wird oftmals regelrecht als „Entsorgungsfläche“ für Gülle benutzt. Die Konsequenz sind Grünlandflächen mit nur noch wenigen Grasarten.

Landwirtschaftliche Betriebe mit Weidehaltung weisen hingegen eine weit höhere Artenvielfalt auf. So zeigt sich, dass die Anzahl der Arten deutlich höher ist und unterschiedliche Artenzusammensetzungen auf diesen Betrieben vorkommen. Das liegt an unterschiedlichen Nutzungsintensitäten der Flächen: Grünland, welches näher am Stall liegt, wird meist intensiver genutzt als weiter entferntes. Dadurch bilden sich verschiedene Pflanzengesellschaften, die wiederum unterschiedlichen Tiergesellschaften Lebensraum bieten. Hinzu kommt, dass Dauergrünland 30 bis 40 Prozent mehr Kohlenstoff speichert als Ackerboden. Wird das Land anders genutzt, wird der gebundene Kohlenstoff wieder freigesetzt. 

Kühe können auf der Weide arttypisches Verhalten ausleben

Wer schon einmal einen Weideaustrieb erlebt hat, weiß, wie sehr sich die Tiere freuen, wieder in die Freiheit zu kommen. Rinder sind ursprünglich Steppentiere, daher ist die Weide der Lebensraum, in dem Kühe ihr natürliches Sozial- und Fressverhalten ausleben können.

Weideaustrieb nach der Wintersaison: Kühe rennen und springen auf der Weide.

Weideaustrieb nach der Wintersaison auf einem Rinderhof in Niedersachsen

Das Sozialverhalten von Rindern ist durchaus komplex, da es keine strikte lineare Rangordnung zwischen den Tieren gibt. Eine Herdenstruktur ist durch unterschiedliche soziale Bindungen unter einzelnen Tieren geprägt. Um Auseinandersetzungen zu vermeiden, braucht es ausreichend Liegefläche, Ausweichmöglichkeiten und uneingeschränktem Zugang zu Futter und Wasser. Nur so können auch rangniedere Tiere ihren Bedarf stressfrei decken.

Typischerweise grasen Kühe in einer langsamen Vorwärtsbewegung, indem sie ein vorderes Gliedmaß vorstellen und damit mit ihrem Maul einige Zentimeter tiefer an die Grasnarbe kommen als bei geschlossenen Vorderbeinen. Auf einer Weide fressen Kühe acht bis zehn Stunden auf diese Weise, in einem Stall ist die Fressdauer erheblich verkürzt. Durch die Nahrungsaufnahme und die Suche nach einem geeigneten Liegeplatz legen Kühe viele Kilometer pro Tag zurück. Ausreichend Bewegung ist für das Wohl und die Gesundheit der Tiere wichtig. Weidehaltung bietet im Gegensatz zu Ställen die ideale Voraussetzung. Ebenso fördern die auf einer Weide allgegenwärtigen Klimareize die Gesundheit der Kühe: Sonne, Regen und Wind trainieren die Anpassungsfähigkeit der Tiere und wirken sich positiv auf das Immunsystem aus.

Kühe in einer Reihe beim Fressen in einem Stall

Viele Milchkühe werden in Deutschland unter schmerz- und leidvollen Bedingungen gehalten - und die sind mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar, zeigt ein neues Rechtsgutachten.

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“Es ist an der Zeit, dass Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir die Weidehaltung deutlich besser fördert als bisher”, so van Aken. “Bäuerinnen und Bauern müssen zudem die Möglichkeit haben, auf dem Milchmarkt gerechte Preise zu erzielen. Die Weidehaltung von Milchkühen hat nur dann eine Zukunft, wenn es für die ganze Breite der bäuerlichen Landwirtschaft eine wirtschaftliche Perspektive gibt.”

Milcherzeugung in Deutschland muss sich ändern

Die Milcherzeugung in Deutschland muss dringend reformiert werden, damit Landwirt:innen, Tiere und Umwelt in Zukunft davon profitieren können. Dies bestätigt auch eine Studie des Forums für ökologisch-soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace.

Die Bundesregierung sollte umfassende Maßnahmen beschließen, um den sinkenden Milchpreisen, der schlechten Einkommenssituation der Milcherzeuger:innen, der hohen Klimabelastung sowie anhaltenden Tierschutzmängeln im Milchsektor entgegenzuwirken.

Die Studie liefert drei Maßnahmen, die besondere Wirkung entfalten würden:

  • die Änderung der Vertragspflichten zwischen Milcherzeugern und Molkereien
  • eine Abgabe auf Futtermittel, die in Nahrungskonkurrenz zum Menschen stehen
  • klare gesetzliche Mindeststandards für das Halten von Rindern.

Ein wichtiger Baustein wäre, die Verhandlungsposition der Milchbauern und -bäuerinnen gegenüber den Molkereien zu stärken, indem eine Vertragspflicht über Menge und Qualität eingeführt wird. Eine solche Vertragspflicht ist mit Artikel 148 in der Gemeinschaftlichen Marktordnung der EU bereits vorgesehen und wird in Frankreich, Ungarn und der Slowakei bereits umgesetzt. Dies führt zu höheren und stabilen Milchpreisen sowie einer geringeren Überproduktion. Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) könnte Artikel 148 sofort implementieren.

Außerdem soll es künftig eine Abgabe auf Futtermittel geben, die für die menschliche Ernährung geeignet sind. Denn das Futter im Trog der Kühe besteht heute zu mehr als der Hälfte aus Maissilage und Getreide vom Acker. Dies macht die Kuh zum Nahrungskonkurrenten des Menschen und verringert die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Je höher der Anteil an Weide und Gras im Futter ist, desto geringer sind die negativen Umwelteffekte. Durch eine Abgabe auf Futtermittel, die in Nahrungskonkurrenz zum Menschen stehen, wird die Weidehaltung von Rindern attraktiver und der Einsatz von Getreide kann reduziert werden.

Bisher gibt es keine Haltungsvorgaben für Rinder, die älter als sechs Monate sind. Es müssten Mindeststandards eingeführt werden, die dafür sorgen, dass genug Lauf- und Liegeflächen vorhanden sind und der Zugang zu Auslauf und Weide gegeben ist. Anspruchsvolle Vorgaben können nicht nur die Haltungsbedingungen verbessern und für mehr Tierwohl sorgen, sondern auch den Medikamenteneinsatz verringern.

Datum

Weidemilch im Supermarkt bislang ein Nischenprodukt

Verbraucher:innen haben es im Supermarkt schwer, wenn sie herausfinden wollen, wie die Milchkühe gehalten werden. Zwar gibt es viele Siegel, die gute Tierhaltung oder Weidegang ausloben, die Standards sind aber nicht einheitlich. Eine Abfrage von Greenpeace zeigt, dass Weidemilch im Supermarkt bisher ein Nischenprodukt ist: Ein Großteil der Milch stammt aus Ställen, die Kühen zu wenig Platz zum Laufen, Liegen oder Fressen bieten oder in denen die Tiere das ganze Jahr angebunden werden. Für mehr Transparenz hat Greenpeace deshalb einen Milch-Siegel-Check veröffentlicht und Milchprodukte ins Labor geschickt.

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