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Martin Kaiser und Roland Hipp, geschäftsführende Vorstände von Greenpeace
Daniel Müller / Greenpeace

Wort zum Jahresende Martin Kaiser und Roland Hipp

Corona, Klimakrise, Waldbrände: 2020 war schlimm. Ein Wort zum Ende dieses außergewöhnlichen Jahres von Martin Kaiser und Roland Hipp, geschäftsführende Vorstände von Greenpeace.

Liebe Förderinnen und Förderer, liebe Ehrenamtliche, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

was für ein schwieriges und außergewöhnliches Jahr geht jetzt zu Ende! Als im Dezember 2019 die ersten Meldungen durch die Nachrichten gingen, dass in China ein neuartiges Virus festgestellt wurde, hat wohl niemand geahnt, was uns dieses Jahr alles abverlangen würde. Wir hoffen sehr, dass Sie und ihre Lieben von dieser Krankheit verschont geblieben sind.

Und doch, wie Krisen nun mal sind: Selten haben wir mehr gelernt als 2020. Über Zoom-Meetings, über uns und über das, was Menschen in Krisen zu leisten im Stande sind. Und wir haben gelernt, wie schnell wir uns an notwendige Veränderungen anpassen können.

Umweltschutz in Zeiten von Corona

Wir alle – wir von Greenpeace genauso wie Sie – haben weiter gemacht, trotz aller zusätzlicher Widrigkeiten für eine bessere Welt gekämpft. Allein zu Hause am PC, an unserem normalen Arbeitsplatz, in der Schule, in der Familie, in der Nachbarschaft, mit Protesten unter AHA-Regeln oder gemeinsam im Netz – jeder da, wo er konnte.

2020 war nicht das Jahr, in dem Umweltprobleme oder Waffenexporte medial besonders im Fokus standen, die Corona-Pandemie hat die Nachrichten ganz klar dominiert. Aber die Klimakrise mit dem dramatisch schnellen Abschmelzen der Arktis und der Verlust der Biodiversität, das Brennen der Wälder, die Übernutzung der Meere und der Raubbau an der Natur in der industriellen Landwirtschaft haben trotzdem ihren Platz in den Medien gefunden und die Menschen bewegt. Auch, wie Trump multilaterale Lösungen bei Klimaschutz und Gesundheitsschutz torpediert hat.

Danke für alles

Durch Covid 19 ist der Ausstoß an Klimagasen 2020 so stark gesunken, wie es ab jetzt jedes Jahr notwendig ist. Das heißt, dass wir die nächsten Jahre einen noch größeren gesellschaftlichen Wandel schaffen müssen als 2020. Das kommende Jahrzehnt wird entscheidend dafür sein, ob wir die Klimaerhitzung eindämmen und den Trend des Artensterbens umkehren können. Wir sind hoch motiviert und es gibt viele gute Ideen, Ansätze und Lösungen, für die sich Greenpeace weiterhin stark machen wird. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, eine lebenswerte Welt für alle - auch für unsere Kinder und Kindeskinder - zu erhalten, und das geht. Ein gutes, etwas andere Leben und Umweltschutz sind keine Gegensätze!

Hier können Sie nachlesen, wie das im Einzelnen für den Klimaschutz, die Energiewende, die Verkehrswende, die Veränderung in der Landwirtschaft, für die Waldwende und in der Fischerei sowie eine friedlichere Welt aussehen kann. Hier finden Sie Informationen über unser Engagement für mehr Umweltbildung und Nachhaltigkeit an Schulen

Heute jetzt und hier möchten wir nur sagen:

Danke für alles, was Sie dieses Jahr geleistet haben. Danke, dass Sie sich auch dieses Jahr mit uns für diesen Planeten und eine bessere  Welt eingesetzt haben. Kommen Sie gut durch diese spezielle Winterzeit. Passen Sie auf sich, auf ihre Lieben, auf die Menschen um Sie herum und unseren Planeten auf – und bleiben Sie gesund. Wir zählen auf Sie im kommenden und so wichtige neuen Jahr!

Liebe Grüße

Martin Kaiser und Roland Hipp

Zum Nachhören:  Podcast mit ausführlichem Interview mit Roland Hipp und Martin Kaiser

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