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Verlage für den Urwald

In den Niederlanden haben 14 Verlagshäuser zugesagt, in Zukunft kein Papier mehr zu verwenden, das aus Urwaldzerstörung stammt. Zusammen mit Greenpeace wollen sie daran arbeiten, ihren Verbrauch schrittweise auf recyceltes und FSC-zertifiziertes Papier umzustellen. Einzig das Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC) garantiert die Herkunft aus sozial und ökologisch nachhaltiger Waldnutzung.

Das sind fantastische Neuigkeiten, sagt Greenpeace-Waldexpertin Belinda Fletcher. Bald können die Verbraucher ihre Lieblingsbücher mit dem sicheren Wissen kaufen, dass sie nicht an der Zerstörung der Urwälder beteiligt sind. Es wurde ein Präzedenzfall für andere europäische Länder geschaffen.

Bislang kommt der Großteil des Buchpapiers in den Niederlanden aus Finnland und Russland. Länder, die Teile der letzten Urwälder der Welt beherbergen. Nach Schätzungen sind 50 Prozent des russischen Holzeinschlags illegal. Auch in Deutschland setzt sich Greenpeace dafür ein, dass Verlage ihre Bücher auf urwaldfreundlichem Papier drucken - unterstützt werden wir dabei von namenhaften Autoren wie Cornelia Funke, Elke Heidenreich und Günter Grass.

Greenpeace-Hintergrund: Autoreninitiative für die Urwälder

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