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Greenpeace-Luchse im Wasser-Wald

Seit Sonntag sind die Greenpeace-Luchse im Schutzgebiet Ajusco-Chichinautzin nahe Mexiko-Stadt auf Fahrrädern unterwegs, um auf die Wichtigkeit dieses Reservats für die 20-Millionen-Einwohner-Metropole hinzuweisen. Das Gebiet zwischen den Städten Cuernavaca, Mexiko, und Toluca liefert nicht nur drei Viertel des Wassers zur Versorgung der mexikanischen Hauptstadt. Das 370 Quadratkilometer große Areal ist auch ein wichtiges Rückzugsgebiet für eine Vielzahl von Arten.

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Doch es ist bedroht. Jährlich schrumpft das Gebiet, das zwar als Nationalpark ausgewiesen ist, aber nicht wirklich geschützt wird, um mehr als 24 Quadratkilometer - mehr als sechs Prozent der Gesamtfläche. Hauptursachen sind das enorme Wachstum der benachbarten Megametropole, illegaler Holzeinschlag und Waldbrände.

Rund zwei Prozent der Arten der Erde - darunter auch Luchse - beherbergt das Gebiet, das die Klimazonen von Subtropisch bis Subarktisch auf engstem Raum vereint. Insgesamt leben hier mehr als 3000 Pflanzenarten und allein 350 Säugetierarten, daneben Reptilien, Amphibien und Vögel.

Mit der fünftägigen Expedition in dieses stadtnahe Paradies will Greenpeace auf die Gefahren aufmerksam machen. Gleichzeitig soll im Vorfeld des ab dem 16. März in Mexiko stattfindenden Welt-Wasser-Forum die Wichtigkeit der Wälder für die Wasserversorgung betont werden.

Diese Ökosysteme verschwinden nicht nur in Mexiko mit alarmierender Geschwindigkeit, warnt Alejandro Calvillo, Geschäftsführer von Greenpeace Mexiko. Wenn wir dazurechnen, dass die Bevölkerung um diese Pole schnell wächst und in Zukunft mehr Wasser verbrauchen wird, als die Wälder speichern und bereitstellen können, wird klar, dass wir keine Zeit mehr verlieren dürfen. Der erste Schritt zur Lösung der kommenden Wasserkrisen ist, die Wälder zu schützen.

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