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Greenspeaker: Ehrenamtliche besuchen Schulen

Greenpeace kommt in den Unterricht

Neben dem Unterrichtsmaterial zu verschiedenen Umweltthemen bietet Greenpeace auch die Möglichkeit, dass sogenannte Greenspeaker in den Unterricht kommen.

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Greenspeaker, das sind Menschen, die sich ehrenamtliche bei Greenpeace engagieren und Schulbesuche durchführen. Sie tragen mit ihrer Tätigkeit dazu bei, dass Umweltthemen in den verschiedenen Schulformen vermittelt werden. Dadurch wollen sie junge Menschen ermutigen, selbst aktiv zu sein und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Im Rahmen des Greenpeace-internen Weiterbildungsprogramms wurden die Ehrenamtlichen für das pädagogische Arbeiten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen qualifiziert.

Schulbesuche von Greenspeakern sind vor allem spannend und authentisch, denn die Aktivistinnen und Aktivisten berichten von eigenen Erlebnissen und knüpfen an den Erfahrungshorizont der Jugendlichen an. Ein Ziel dieser umweltpolitischen Bildungsarbeit an Schulen ist es, bei Jugendlichen differenziertes Denken anzuregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zurzeit gibt es dreiThemenbereiche, zu denen Greenspeaker angefragt werden können.

  • Mit den Unterrichtsbesuchen „Was schwimmt denn da im Meer?“ möchten wir Kindern in der Grundschule zeigen, wie bedeutsam und einzigartig der Lebensraum Meer ist. Zugleich sollen sie praktisch erfahren können, wie die Meere durch eingebrachten Müll und durch die Fischerei gefährdet werden – und erleben, dass sie selber etwas bewirken können. So soll das Verhältnis „Global denken, lokal handeln“ (be)greifbar gemacht werden.
     
  • Das Konzept zur Unterrichtseinheit „Schutzgebiet Arktis“ wurde an den Orientierungsrahmen des Lernbereichs „Globale Entwicklung“ angedockt und lässt sich in die Themenbereiche „Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung“, „Chancen und Gefahren des technologischen Fortschritts“ und/oder „Globale Umweltveränderungen“ einordnen. Die einzelnen Bausteine im Konzept „Schutzgebiet Arktis“ zielen auf den Erwerb verschiedener Kernkompetenzen ab und bewegen sich quer durch die drei Bereiche „Erkennen, Bewerten und Handeln“. Dieser Unterrichtsbesuch ist für eine Doppelstunde konzipiert.
  • Die Unterrichtseinheit „Schüler_innen machen Kampagne“ gibt Raum und Zeit zum „Mitmischen für alle“, um jungen Menschen die Greenpeace-Kampagnenmethode näher zu bringen. Bei diesem Schulbesuch werden Methoden und Tools (nicht Inhalte) vermittelt, die Greenpeace bei der Kampagnenentwicklung und -umsetzung anwendet, mit vielen praktischen Übungen und an konkreten Beispielen. So sollen die Jugendlichen befähigt und motiviert werden, selbst für ihre Anliegen einzutreten. Dieser Schulbesuch wird als 90-Minuten oder als Tageseinheit angeboten.

Derzeit gibt es in den folgenden Städten Greenspeaker, die auch direkt über die ehrenamtliche Greenpeace-Gruppe angesprochen werden können: Aschaffenburg, Augsburg, Berlin, Cottbus, Dortmund,  Dresden,  Eberswalde, Essen, Frankfurt/Main, Friedrichshafen, Gelnhausen, Gießen, Göttingen, Hamburg,Hildesheim,  Jena, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Lübeck, Mainz-Wiesbaden, München, Münster, Nürnberg, Ostfriesland, St. Wendel, Straubing, Stuttgart, Tübingen, Westerwald, Wolfsburg.

Den Kontakt zu den Gruppen finden Sie über unsere interaktive Deutschlandkarte in den unten aufgeführten Links.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Whole School Approach

Für Fragen wie: „Was sind die ersten Schritte, um meine Schule klimaneutral aufzustellen?“ und „Wie nehme ich die Schulgemeinschaft mit, begeistere Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen?“ gibt es die „Whole School Approach“-Handreichung mit Impulsen und Antworten, um zusammen mit Ihnen die aktive Arbeit für den Klimaschutz und die Jugendbeteiligung in die Schule zu bringen.

Unsere Schule für das Klima!

Schulen können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – sie gehören zu den größten Energieverbrauchern der öffentlichen Hand. Aber was konkret können Schüler:innen an ihrer eigenen Schule tun? Die Handreichung lädt Schüler:innen mit praktischen Fragebögen zu einem Klimacheck-Rundgang durchs Schulhaus ein. Die erhobenen Daten können nicht nur in den CO2-Schulrechner und damit in die CO2-Bilanzierung der Schule einfließen – der Rundgang ergibt auch ein Bild der Klima-HotSpots der eigenen Schule.