Skip to main content
Jetzt spenden
Greenteam Kinder in Köln schreiben Briefe an Politiker
© Ludolf Dahmen

Greenspeaker:innen - Ehrenamtliche besuchen Schulen

Greenspeaker, das sind Menschen, die sich ehrenamtliche bei Greenpeace engagieren und Schulbesuche durchführen. Sie tragen mit ihrer Tätigkeit dazu bei, dass Umweltthemen in den verschiedenen Schulformen vermittelt werden. Dadurch wollen sie junge Menschen ermutigen, selbst aktiv zu sein und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Im Rahmen des Greenpeace-internen Weiterbildungsprogramms wurden die Ehrenamtlichen für das pädagogische Arbeiten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen qualifiziert.

 

Schulbesuche von Greenspeakern sind vor allem spannend und authentisch, denn die Aktivistinnen und Aktivisten berichten von eigenen Erlebnissen und knüpfen an den Erfahrungshorizont der Jugendlichen an. Ein Ziel dieser umweltpolitischen Bildungsarbeit an Schulen ist es, bei Jugendlichen differenziertes Denken anzuregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zurzeit gibt es dreiThemenbereiche, zu denen Greenspeaker angefragt werden können.

 

  • Mit den Unterrichtsbesuchen „Was schwimmt denn da im Meer?“ möchten wir Kindern in der Grundschule zeigen, wie bedeutsam und einzigartig der Lebensraum Meer ist. Zugleich sollen sie praktisch erfahren können, wie die Meere durch eingebrachten Müll und durch die Fischerei gefährdet werden – und erleben, dass sie selber etwas bewirken können. So soll das Verhältnis „Global denken, lokal handeln“ (be)greifbar gemacht werden.
     
  • Das Konzept zur Unterrichtseinheit „Schutzgebiet Arktis“ wurde an den Orientierungsrahmen des Lernbereichs „Globale Entwicklung“ angedockt und lässt sich in die Themenbereiche „Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung“, „Chancen und Gefahren des technologischen Fortschritts“ und/oder „Globale Umweltveränderungen“ einordnen. Die einzelnen Bausteine im Konzept „Schutzgebiet Arktis“ zielen auf den Erwerb verschiedener Kernkompetenzen ab und bewegen sich quer durch die drei Bereiche „Erkennen, Bewerten und Handeln“. Dieser Unterrichtsbesuch ist für eine Doppelstunde konzipiert.

 

  • Die Unterrichtseinheit „Schüler:innen machen Kampagne“ gibt Raum und Zeit zum „Mitmischen für alle“, um jungen Menschen die Greenpeace-Kampagnenmethode näher zu bringen. Bei diesem Schulbesuch werden Methoden und Tools (nicht Inhalte) vermittelt, die Greenpeace bei der Kampagnenentwicklung und -umsetzung anwendet, mit vielen praktischen Übungen und an konkreten Beispielen. So sollen die Jugendlichen befähigt und motiviert werden, selbst für ihre Anliegen einzutreten. Dieser Schulbesuch wird als 90-Minuten oder als Tageseinheit angeboten.

Derzeit gibt es in den folgenden Städten Greenspeaker:innen, die auch direkt über die ehrenamtliche Greenpeace-Gruppe angesprochen werden können: Aschaffenburg, Augsburg, Berlin, Cottbus, Dortmund, Dresden, Eberswalde, Essen, Frankfurt/Main, Friedrichshafen, Gelnhausen, Gießen, Göttingen, Hamburg, Hildesheim, Jena, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Lübeck, Mainz-Wiesbaden, München, Münster, Nürnberg, Ostfriesland, St. Wendel, Straubing, Stuttgart, Tübingen, Westerwald, Wolfsburg.

 

Mehr zum Thema

Climate Action Day in Bühl Germany

Eine Analyse: Der Koalitionsvertrag & Bildung

  • 02.12.2021

„Mehr Fortschritt wagen“ – so hat die Ampel aus SPD, Grünen und FDP ihren Koalitionsvertrag überschrieben. Wie viel Fortschritt wagt sie beim Thema Bildung?

mehr erfahren
Illustration einer Schulgemeinschaft und Logo Schools for Earth Climate Lab Niedersachsen

Schools for Earth Climate Lab Niedersachsen

  • 07.10.2021

MakerSpace von Greenpeace Deutschland

mehr erfahren
Greenpeace Aktivist:innen liegen im Wasser und halten ein Banner, auf dem steht: "1,4 Millionen fordern Zukunft! #Notmyklimapaket Greenpeace Jugend"

Jugendstudie Nachhaltigkeitsbarometer

  • 27.09.2021

Nachhaltige Entwicklung - nicht mit dieser Politik! So denken die meisten jungen Menschen in Deutschland. Das zeigt das "Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer 2021".

mehr erfahren
ERS ZKM Schueler:innen

Ernst-Reuter-Schule im ZKM

  • 16.08.2021

„Schools for Earth“ - Mit BNE, Kunst und Kreativität auf dem Weg zur Klimaneutralität

mehr erfahren

Mut und Rückenwind

  • 16.08.2021

Was bisher schon im Schulsystem schief lief, kann aktuell durch das Vergrößerungsglas der Pandemie und ihrer Auswirkungen in allen Details betrachtet werden: Das Bildungssystem enthält jungen Menschen nicht selten die Kompetenzen vor, die sie zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft dringend benötigen. 

mehr erfahren
Schools for Earth Logo (Erde in Herzform) und Schriftzug

Schools for Earth

  • 16.08.2021

Schulen machen sich gemeinsam mit Schüler:innen auf den Weg Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit.

mehr erfahren