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Kohlekraftwerk in China.
Liu Feiyue / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Medienberichten zufolge beläuft sich das Mehr an ausgestoßenem CO2 auf weltweit 1900 Millionen Tonnen. Die Studie mache deutlich, dass sämtliche Bemühungen, den weltweiten CO2-Ausstoß zu verringern bisher keine Wirkung zeigen. Als Verursacher der hohen Werte nennen die Autoren vor allem die aufstrebenden Schwellenländer China und Indien sowie die verbesserte Wirtschaftslage.

Hauptverantwortlich für den Ausstoß von CO2 ist die Nutzung fossiler Energieträger. Die wachsenden Emissionen stammen von einem immer höheren Verkehrsaufkommen und einer falschen und veralteten Form der Energieerzeugung. Konzerne wie Volkswagen überschwemmen den Markt mit klimafeindlichen Spritschluckern und die Politik setzt nach wie vor auf den Klimakiller Kohle, statt endlich eine echte Energiewende einzuleiten., begründet Anike Peters, Klimaexpertin von Greenpeace, die dramatischen Ergebnisse.

Dabei reicht es nicht, aus der Atomenergie auszusteigen. Eine echte Energiewende beinhaltet auch den Verzicht auf CO2-intensive Kohlekraftwerke und den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien.

Eine wichtige Rolle für den Übergang zu einer hundertprozentigen Nutzung erneuerbarer Energien kommt dem Energieträger Erdgas zu. Anike Peters hierzu: Erdgaskraftwerke können hocheffizient und flexibel eingesetzt werden und so die Schwankungen der Erneuerbaren Energien ausgleichen. Erdgas setzt bei der Verbrennung nur halb so viel CO2 frei wie Steinkohle und nur ein Drittel dessen, was bei der Verbrennung von Braunkohle freigesetzt wird.

Eine Chance für eine dringend notwendige weltweite Reduzierung der Treibhausgasemissionen stellt die Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban dar, die am 28. November beginnt. Peters: Statt wieder einmal nur über die drohenden, dramatischen Folgen der Erderwärmung zu reden, muss jetzt endlich gehandelt werden. Und zwar dringender als je zuvor.

(Autor: Bastian Satthoff)

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