Jetzt spenden
Beim Fußball gegen Gazprom
Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Vor vollbesetzten Zuschauerrängen forderten die Greenpeace-Aktivisten mit einem 28 Meter breiten Banner: "Gazprom - Don't foul the Arctic!" Mit dem Banner verlangen die Aktivisten ein Ende hochriskanter Ölbohrungen in der Arktis und die Freilassung der dreißig in Russland inhaftierten Arctic Sunrise-Aktivisten, die in internationalen Gewässern friedlich gegen Gazproms Ölbohrpläne in der Arktis demonstriert hatten.

Bitte unterstützen Sie unsere Protestmail-Aktion für die Freilassung der Aktivisten!

Gazprom will im kommenden Jahr in der Petschorasee als erster Ölkonzern der Welt die Ölvorkommen nördlich der arktischen Eisgrenze kommerziell ausbeuten. Ölbohrungen in der Arktis sind hochriskant. In der Gazprom-Ölplattform Prirazlomnaya sind ausrangierte Bauteile verarbeitet, die Bohrinsel entspricht nicht einmal den laxen russischen Sicherheitsstandards.

Die Gazprom-Bohrstelle in der Petschorasee ist während neun Monaten im Jahr mit Eis bedeckt, die Temperaturen können bis auf minus 50 Grad Celsius absinken. In der Region kommt es häufig zu heftigen Stürmen und während der Wintermonate zu langen Dunkelphasen. Diesen Herausforderungen steht Gazproms völlig unzureichender Notfallplan für Ölunfälle gegenüber. So lagert beispielsweise Material für die Ölbekämpfung im tausend Kilometer entfernten Murmansk.

Gefährliche Pläne für die Arktis

"Gazprom setzt mit seinen Ölplänen das sensible Ökosystem der Arktis aufs Spiel", sagt Nadine Berthel von Greenpeace Schweiz. "Mit jeder Bohrung steigt das Risiko eines Unfalls. Die Frage ist nicht ob, sondern wann es zu einem verheerenden Ölunfall in der Arktis kommen wird."

An kaum einem anderen Ort der Welt ist der Klimawandel so sichtbar wie in der Arktis: Über 75 Prozent des arktischen Meereises sind in den letzten 30 Jahren verschwunden. Ausgerechnet die Ölkonzerne, die für diese alarmierende Entwicklung hauptverantwortlich sind, wollen nun davon profitieren - und das Weltklima weiter anheizen.

Greenpeace setzt sich für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol ein: Eine Greenpeace-Petition für ein Arktisschutzgebiet haben weltweit bereits über 4 Millionen Menschen unterzeichnet.

Mehr zum Thema bei Greenpeace:

Russland: Anklage gegen Arctic Sunrise-Aktivisten wegen Piraterie

Greenpeace-Jugendliche protestieren gegen Gazprom

  • Beim Fußball gegen Gazprom

    Beim Fußball gegen Gazprom

    Überspringe die Bildergalerie
  • Beim Fußball gegen Gazprom

    Beim Fußball gegen Gazprom

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/mobbing-klagen-stoppen

Mobbing-Klagen stoppen

Greenpeace USA soll 660 Millionen Dollar "Schadensersatz" an Energy Transfer zahlen! So genannte SLAPP-Klagen gefährden unser Recht auf Meinungsfreiheit. Deutschland muss jetzt ein Anti-SLAPP-Gesetz erlassen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Rally against Corporations Trying to Sue Critics into Silence in Oakland

Mehr zum Thema

Portrait of Sarah Zitterbarth

“Für Europa kann das ein Katalysator sein”

Per Dekret ordnet US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus einer Reihe internationaler Abkommen an. Was bedeutet das für Klimaschutz weltweit? Ein Interview mit Greenpeace Klimaexpertin Sarah Zitterbarth.

mehr erfahren über “Für Europa kann das ein Katalysator sein”
Vor dem Bundesverfassungsgericht präsentieren mehrere Kläger:innen Klimaschutz-Banner und die Zahl der Zukunftskläger:innen: 54.000

Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage

Greenpeace und Germanwatch haben gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen Klima-Verfassungsbeschwerden eingereicht. Die Bundesregierung ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse und lehnt die Klimaklagen ab.

mehr erfahren über Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage
Gletscherschmelze: der Gurgler 1932 - 2025

Gletscherschmelze: Berge ohne Eis

Neue erschreckende Bilder zeigen, wie die Erderhitzung Gletscher in Deutschland, Österreich und der Schweiz zerstört.

mehr erfahren über Gletscherschmelze: Berge ohne Eis
Protest in Dry River in the Amazon in Brazil

Dürre Zeiten

In Europa und weltweit leiden immer mehr Regionen an Trockenheit. Heiße Sommer lassen Böden, Wälder und Gewässer leiden, auch andere Jahreszeiten bleiben inzwischen oft zu trocken.

mehr erfahren über Dürre Zeiten
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Scheinsieg der Fossilen

Die UN-Klimakonferenz gab keine Antwort, wie wir schneller CO2-Emissionen senken und den Amazonas retten können. Und doch sieht Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand bei Greenpeace, Fortschritte.

mehr erfahren über Scheinsieg der Fossilen
Flut in Günzburg 2.6.24

Extremwetter - Wetterextreme

Überschwemmungen, Stürme und Dürren werden immer schlimmer. Im Sommer 2024 versank Europa mehrfach in sogenannten "Jahrhundertfluten", die Zahl der Hitzetoten steigt. Die Klimakrise ist längst da.

mehr erfahren über Extremwetter - Wetterextreme