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Protest am Kohlekraftwerk Federico in Italien, gegen die G8 Regierungen. August 2009
Jiri Rezac / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Aktivisten kamen früh am Morgen. Sie erstiegen Förderbänder, Schornsteine und Kräne von Kraftwerken an vier Standorten: Brindisi, Marghera bei Venedig, Vado Ligure bei Genua und Porto Tolle. Das Kohlekraftwerk in Brindisi ist das größte in Italien und gleichzeitig die größte CO2-Quelle des Landes. In Porto Tolle soll ein stillgelegtes ölbetriebenes Kraftwerk als angeblich sauberes Kohlekraftwerk wieder ans Netz gehen.

Politiker reden, Führungskräfte handeln, sagt Ben Stewart von Greenpeace Großbritannien, der sich ganz oben auf dem 160 Meter hohen Schornstein des Kraftwerks in Marghera befindet. Es gibt keine Zeit mehr zu verlieren. Die G8-Chefs müssen den Einfluss der Kohleindustrie und anderer CO2-Verursacher stoppen und entschiedene Führungsbereitschaft beim Klimaschutz zeigen.

Stewart ist einer der Greenpeace-Aktivisten, die das britische Kohlekraftwerk Kingsnorth erklettert hatten, wegen Sachbeschädigung angeklagt und freigesprochen wurden. Das Gericht befand, dass die Aktivisten sich für den Schutz eines höheren Gutes eingesetzt hätten.

Von den G8-Staaten fordert Greenpeace: tiefe Einschnitte bei den Emissionen bis 2020, Stopp der Entwaldung, Hilfe für die Entwicklungsländer, damit diese sich vor den Folgen des Klimawandels schützen können.

Die G8 müssen die Blockade in den Klimaverhandlungen auflösen. Und sie müssen aufhören, auf den Entwicklungs- und Schwellenländern herumzuhacken, so Phil Radford, Geschäftsführer von Greenpeace USA. Sie haben jetzt die Chance, persönlich Verantwortung zu übernehmen - und zu zeigen, dass sie echte Führungspersönlichkeiten sind, nicht einfach nur Politiker, die heiße Luft produzieren.

Ihr könnt die Welt bewegen - Tut es!

In einer globalen Kampagne und gemeinsam mit unseren Unterstützern will Greenpeace die Staatschefs der Welt in Bewegung bringen - und damit den weltweiten Klimaschutz. Bitte machen Sie mit! Unterschreiben Sie unsere Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel.*

 

 

*Anmerkung der Redaktion: Diese Mitmachaktion wurde erfolgreich beendet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

  • Protest am Kohlekraftwerk Federico in Italien, gegen die G8 Regierungen. August 2009

    Kraftwerk Federico

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  • Protest am Kohlekraftwerk Federico in Italien, gegen die G8 Regierungen. August 2009

    Aktivisten im Kohlekraftwerk Federico II

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  • Protest am Kohlekraftwerk Federico in Italien, gegen die G8 Regierungen. August 2009

    Auf dem Kohlekraftwerk

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  • Protest am Marghera Kohlekraftwerk in Italien, gegen die G8 Regierungen.Juli 2009

    Kohlekraftwerk Marghera

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  • Italien am Marghera Kohlekraftwerk in Italien, gegen die G8 Regierungen. August 2009

    Kohlekraftwerk Marghera

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Petition

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Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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