Jetzt spenden
Polar Bears in the Arctic
© Daniel Beltrá / Greenpeace

Klimawandel verändert die Arktis dramatisch

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Ein Großteil des globalen Süßwassers ist im Eis der Polkappen gespeichert - und diese meterdicke schwimmende Eisschicht der Arktis zerrinnt. Jährlich geht im Nordpolarmeer eine Eisfläche von der Größe der Niederlande verloren. 

Die arktische Eisschicht hat sich in den letzten 30 Jahren um acht Prozent zurückgezogen, was einer Fläche von bis zu einer Million Quadratkilometern gleichkommt. Wissenschaftler warnen, dass innerhalb der nächsten 50 bis 70 Jahre das Nordpolarmeer komplett eisfrei sein könnte. Damit verlieren in den Eisregionen jagende Völker wie die Inuit und auf dem Eis heimische Tiere wie Eisbären, Walrösser und Seerobben ihren Lebensraum. Die circa 25.000 in der Arktis und angrenzenden Gebieten lebenden Eisbären sind für ihre Nahrungssuche auf das Eis angewiesen. Im Zuge der Erderwärmung verlängert sich die eisfreie Zeit. Die Jagdsaison verkürzt sich, längere Hungerperioden sind die Folge. Der Mangel macht die Tiere anfällig für Krankheiten und führt zu einer geringeren Zahl von Nachkommen.

Zum Weiterlesen

Jacob Collier & AURORA Performance in the Arctic
© Christian Åslund / Greenpeace

Konzert in der Arktis für den Meeresschutz

Nachricht

Sechsfacher Grammy-Gewinner Jacob Collier und Alt-Pop-Sängerin Aurora geben ein außergewöhnliches Konzert in der Arktis und rufen zum Schutz der Meere und des Klimas auf.

mehr erfahren über Konzert in der Arktis für den Meeresschutz
Gelbe Haarqualle in der Arktis
© Greenpeace

Spende für den Schutz der Arktis

Ob durch Ölbohrungen oder Rohstoffabbau am Meeresgrund: die Arktis ist in Gefahr. Greenpeace setzt sich seit vielen Jahren für wirksame Schutzgebiete in der Arktis ein. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende. Auch kleine Beiträge machen einen Unterschied!

mehr erfahren über Spende für den Schutz der Arktis

Bedrohte Tierwelt

Die Tierwelt, die sich über Jahrtausende an die frostige Umwelt angepasst hat, verliert ihren Lebensraum. Viele der in den Polarregionen beheimateten Säugetiere jagen ihre Beute an den Eisrändern, sie sind damit abhängig von der Eisbedeckung. Taut das Meereis früher ab, müssen die Tiere hungern und sind in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt. Auch das Abtauen der Permafrostböden wirkt sich auf das Ökosystem aus: In den von Permafrost befreiten Gebieten siedeln sich neue Arten an, die sehr anpassungsfähig sind, während angestammte Tiere ihren Lebensraum verlieren. Millionen arktischer Strandläufer und Gänsen droht der Verlust ihrer Brutgebiete. Durch die Klimaerwärmung verschieben sich die Verbreitungsgebiete von Tieren und Pflanzen, ihre Lebenszyklen werden gestört.

Pflanzen im Stress

Die sich verändernden Umweltbedingungen lösen bei einigen Pflanzen Stress aus. Sie werden anfälliger für Insekten, die im Zuge der Erwärmung ihre Verbreitungsgebiete erweitern. Larven des Fichtenborkenkäfers beispielsweise haben durch die milden Winter nicht nur bessere Überlebenschancen, auch ihr Entwicklungszyklus beschleunigt sich. Dadurch treten in borealen Wäldern häufiger Plagen auf. Seit 1989 wurden auf der Halbinsel Kenai an der Südküste Alaskas mehr als 25 Millionen Bäume von Borkenkäfern befallen. Die Plage breitete sich rasch in die Gegend um Anchorage aus. Wissenschaftler führen diese Entwicklung auf den Klimawandel zurück.

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/klimanotstand

Klimanotstand jetzt!

Klimanotstand jetzt! Bundeskanzler Merz muss uns gegen Hitze, Flut und Dürre schützen: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, mehr Naturschutz und finanzielle Hilfe für Städte und Kommunen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Gruppe von Jugendlichen auf historischem Platz schützen sich mit Regenschirmen vor der Sonn

Mehr zum Thema

Greenpeace-Aktive fordern Klimaschutz von Merz in Neuhardenberg

Kosten des Extremsommers 2026

Hitze, Dürre und Niedrigwasser haben Deutschland im Sommer 2026 mindestens 36 Milliarden Euro gekostet. Besonders hoch sind laut Greenpeace die Verluste in der Arbeitswelt.

mehr erfahren über Kosten des Extremsommers 2026
Let's Green Our Cities - Urban Farm in New York

„Mut zur Entsiegelung“

Was können Bürger:innen für grüne Städte tun? Mit dieser Frage befasste sich die langjährige Greenpeace-Aktive Deniz Hsu in ihrer Masterarbeit. Ein Gespräch über Schwammstädte und Hoffnung.

mehr erfahren über „Mut zur Entsiegelung“
Heat Wave - Low Water Levels in River Rhine in Germany - Kaub, Bendorf, Loreley

Dürre Zeiten

Ein Dürre-Sommer reiht sich an den Nächsten, jährlich werden neue Rekorde gebrochen. 2026 ist schlimmer als die Jahre davor. Ausgetrocknete Flüsse und Waldbrände sind die Folge.

mehr erfahren über Dürre Zeiten
Sternfahrt in Berlin für eine fahrradfreundliche Stadt (2016)

Effizienter Klimaschutz im Alltag

Tipps zum Einsparen von CO2 gibt’s jede Menge. Doch wie viel bringt welche Maßnahme? Hier sind elf Tipps, die wirklich helfen.

mehr erfahren über Effizienter Klimaschutz im Alltag
Dürre beeinträchtigt den Wasserstand des Rheins in Deutschland

Hitzewelle und Klimakrise

Eine Hitzewelle ist noch keine Klimakrise – aber mehrere sind es schon. Warum wir fast 40 Grad im Sommer nicht einfach als „heißes Wetter“ abtun sollten.

mehr erfahren über Hitzewelle und Klimakrise
Vor dem Bundesverfassungsgericht präsentieren mehrere Kläger:innen Klimaschutz-Banner und die Zahl der Zukunftskläger:innen: 54.000

Zukunftsklage: Für mehr Klimaschutz

Greenpeace und Germanwatch haben gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen Klima-Verfassungsbeschwerde eingereicht. Die Regierung ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse und notwendige Maßnahmen.

mehr erfahren über Zukunftsklage: Für mehr Klimaschutz