Skip to main content
Eisbären in der Arktis

Mit Ihrer Spende die Arktis schützen

Trotz der Erklärung des Shell-Konzerns, in "absehbarer Zukunft" keine weiteren Ölbohrungen in der Arktis zu planen, ist der Wettlauf um Öl- und Gasvorkommen unter der schmelzenden Eisdecke in vollem Gange. Greenpeace sagt: Stopp! Bitte unterstützen Sie uns mit einer regelmäßigen Spende.

Ich unterstütze Greenpeace e.V.
mit einem Betrag von

Zu 100% von Privatpersonen finanziert

Recherchen und Öffentlichkeitsarbeit werden ausschließlich durch Spenden und Förderbeiträge von Privatpersonen wie Ihnen finanziert. Auch kleine Beiträge machen einen Unterschied!

Spendenbetrag
Ich unterstütze Greenpeace e.V.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatliche Spenden helfen Greenpeace am meisten. Erfolgreich die Umwelt zu schützen, benötigt einen langen Atem.

mit einem Betrag von
Persönliche Angaben
Anrede
Zahlungsweise
Hinweis zur Datenverwendung

Alle Angaben mit Stern * sind Pflichtangaben.

Häufige Fragen zum Schutz der Arktis

Wem gehören die Bodenschätze der Arktis?

Unter dem Eis der arktischen See, tief unten im Meeresboden, werden riesige Öl- und Gasvorkommen vermutet. Mit zunehmender Erderhitzung schmilzt auch das Eis der Arktis weiter. Die Erschließung dieser Rohstoffe durch neue Bohrungen wäre also denkbar. Dies verstärkt die Gier der Arktis-Anliegerstaaten (USA, Russland, Norwegen, Dänemark und Kanada). 2008 haben sie vereinbart, dass jedes Land ein Gebiet 200 Seemeilen vor seiner Küste nutzen darf. Doch immer häufiger erheben sie Gebietsansprüche für die übrigen arktischen Gewässer. Dabei gilt dieser Bereich als sogenanntes Gemeingut.

Ein Streitfall existiert bereits zwischen Dänemark und Russland um den Lomonossov-Rücken. Die Gebietsansprüche bergen ein hohes internationales Konfliktpotenzial.

Welche Probleme können durch Ölbohrung in der Arktis entstehen?

Die Gas- und Ölförderung in der Arktis ist besonders riskant. Das Ökosystem ist sensibel, Unfälle können verheerende Auswirkungen haben. So wie die Havarie des Öltankers "Exxon Valdez" 1989 in Alaska, bei der rund 38.000 Tonnen Rohöl ausliefen und unzählige Tiere starben. Laut Greenpeace-Ölexperte Dr. Christian Bussau ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich so ein Ölunfall wiederholt. Darüber hinaus ist jede Bohrung ein Eingriff in den natürlichen Lebensraum von schätzenswerten Tierarten. "Statt die Arktis immer mehr auszubeuten, muss sie besser geschützt werden", appelliert er. "Klimaerhitzung und Industrialisierung müssen gestoppt werden, sonst ist die Arktis nicht zu retten und Tiere wie der Eisbär werden in freier Wildbahn nicht überleben können."

Was kann man tun um den Eisbären zu helfen?

 

Mit der dünner werdenden Eiskappe des Nordpolarmeers geht der Lebensraum heimischer Tiere verloren. Die in der Arktis lebenden Eisbären sind für ihre Nahrungssuche auf das Eis angewiesen. Doch durch die Erderhitzung setzt der
arktische Frühling jedes Jahr früher ein. Die Jagdsaison der Eisbären verkürzt sich, längere Hungerperioden sind die Folge. Dies führt zu weniger Nachkommen.

Um Eisbären und anderen bedrohten Tierarten in der Arktis zu helfen, müssen wir die Folgen der Klimakrise, wie das Schmelzen des Eises, abschwächen. Greenpeace-Meeresexpertin Sandra Schöttner fordert entschiedenes politisches Handeln und eine schnelle Umstellung auf Erneuerbare Energien: “Es ist höchste Zeit für einen Ausstieg aus fossilen Energieträgern.”

So kann Ihre Spende wirken:

Aerial View of Protest at RWE Neurath Power Station in Germany
15 €

um den Kohleausstieg zu beschleunigen

Kohle ist extrem klimaschädlich. Schon 15 Euro im Monat helfen, dass Greenpeace die größten Umweltverschmutzer zur Rechenschaft ziehen kann. (Foto © Anonym / Greenpeace)

Sampling the Pyasina River Contaminated by Oil in the Russian Arctic
60 €

um Umweltzerstörung aufzudecken

Das Aufdecken von Umweltzerstörung setzt unabhängige Forschung voraus. 60 Euro ermöglichen uns etwa eine Stunde Analyse im Labor. (Foto © Dmitry Sharomov / Greenpeace)

Südlicher Glattwal in Argentinien
150 €

um Meeresschutz-Gebiete zu schaffen

150€ helfen uns, Druck auf Regierungen auszuüben, um Ozeane zu schützen und Biodiversität zu erhalten. (Foto © Santiago Salimbeni / Greenpeace)