Skip to main content
Jetzt spenden
Anthony Perrett verlässt das Gefängnis SIZO 1 in St. Petersburg auf Kaution, November 2013
© Kirill Andreev / Greenpeace

Anthony Perrett: Der Baumchirurg aus Wales

"Würden Sie sich trotz der Festnahme wieder an diesem Protest beteiligen?", wird Anthony von der Presse gefragt, als er das Gefängnis in St. Petersburg verlässt. Ohne nachzudenken, noch mitten im Satz des Journalisten, antwortet Anthony nachdrücklich: "Auf jeden Fall, auf jeden Fall!"

Am liebsten an der freien Luft

Anthonys Engagement für die Umwelt spiegelt sich auch in seinem Ausbildungsweg wider: Er studierte Forstwissenschaften und machte sein Diplom im Studiengang "Educations and Training". Der Waliser aus der Hafenstadt Newport wurde Baumchirurg - der perfekte Beruf für jemanden, der sich am liebsten draußen aufhält.

Als Vorsitzender einer Interessengemeinschaft, die die Nutzung Erneuerbarer Energien fördert, arbeitet er an der Energiewende mit. Der 32-Jährige ist überzeugt, dass Investitionen in Erneuerbare helfen werden, das Klima zu stabilisieren und die Umwelt für künftige Generationen zu erhalten. Der Schlüssel für eine gesunde Entwicklung unserer Gesellschaft liegt für ihn in der Forstwirtschaft und nachhaltiger Bodennutzung.

"Emotionale Achterbahnfahrt"

Der Wunsch, am Umweltschutz mitzuarbeiten, führte Anthony in die Arktis. Der Piraterie und des Rowdytums angeklagt, verbrachten die Arctic 30 zwei Monate in russischen Gefängnissen - ohne nennenswerten Kontakt mit ihren Lieben zu Hause. "Es fühlte sich hoffnungslos an, als er in Murmansk war", erzählt Anthonys Freundin Zaharah Ally der BBC. "Ich wusste, es würde bald kalt dort werden und die Bedingungen im Gefängnis waren schwierig." Vor allem habe sie sich unsicher gefühlt: "Es war wie eine emotionale Achterbahnfahrt."

Die ist jetzt vorbei. Am 27. Dezember kam Anthony in London an der St. Pancras Station an.

Zum Weiterlesen:

Die Chronologie der Arctic 30

  • Greenpeace-Aktivist Anthony Perrett bei der Anhörung in Murmansk, 16.10.2013

    Anhörung

    Überspringe die Bildergalerie
  • Anthony Perrett mit vier anderen Briten auf dem Heimweg, Dezember 2013

    Heimreise

    Überspringe die Bildergalerie
  • Anthony Perrett kommt in London an, Dezember 2013

    Endlich daheim

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Freiwillige helfen, die Strände von den Verschmutzungen zu befreien.

Ölkatastrophe in Israel

  • 03.03.2021

Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte Israels ist auch ein Versagen der Politik. Satellitenbilder vom Mittelmeer zeigen, dass die Gefahr rechtzeitig zu erkennen gewesen wäre.

mehr erfahren
Die Esperanza fährt vor der Andrew-Plattform vorbei

Ölverschmutzung in der Nordsee

  • 17.08.2020

Eine starke Ölverschmutzung bei einer Plattform in der Nordsee dokumentierten Aktivistinnen und Aktivisten des Greenpeace-Schiffes Esperanza. Sie meldeten den Vorfall den Behörden.

mehr erfahren
Portrait Christian Bussau

Umweltkatastrophe in Arktis

  • 15.06.2020

Was bedeutet die Ölkatastrophe in Russland für Mensch, Tier und Umwelt – und wie hängt das alles mit der Klimakrise zusammen? Ein Interview mit Dr. Christian Bussau von Greenpeace.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivisten vor BP-Hauptquartier in London

Weg vom Öl

  • 05.02.2020

Erster Tag im Amt, und schon Ärger mit Greenpeace: Auch vom neuen Chef des Ölkonzerns BP fordern die Umweltschützer, endlich den Kurs auf Klimarettung zu stellen.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen protestieren im Schlauchboot vor der Brent Bravo und Brent Alpha. An einem Betonsockel hängt ein Banner "Clean up your mess, Shell!"

Dreckiges Ölgeschäft

  • 14.10.2019

Shell will alte Plattformen mit 11.000 Tonnen Öl in der Nordsee verrotten lassen. Dagegen protestieren seit heute Morgen Greenpeace-Aktivisten und kletterten auf zwei Plattformen.

mehr erfahren
Greenpeace-Kletterer protestieren an der BP-Plattform gegen weitere Bohrungen nach Öl. Sie haben ein Banner dabei mit der Aufschrift "Climate Emergency"

Öl auf Abwegen

  • 20.06.2019

Seit neun Tagen halten Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen den Öl-Konzern BP in Atem; „Klimanotstand“ steht auf dem Banner, mit dem sie auf eine Ölplattform kletterten.

mehr erfahren