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Kaum ist er angetreten, hat der neue Berater der Union gleich einen Fehlstart hingelegt und sich mehrfach gegen die Wählermeinung gestellt. Mit seiner Forderung, deutsche Atomkraftwerke bis zu 60 Jahre laufen zu lassen, widerspricht von Pierer der Mehrheit der Deutschen, die keine Atomkraft wollen. Offensichtlich ist es dem Aufsichtsratvorsitzenden von Siemens wichtiger, dass seinem Konzern Milliardengewinne erhalten bleiben. Schließlich würde der von lukrativen Nachrüstungsaufträgen für die Atomkraftwerke profitieren. Zudem orientiert sich von Pierer ausgerechnet an den USA, deren Energiepolitik in vieler Hinsicht völlig rückständig ist.

Hipp erinnert von Pierer auch an den Verbraucherwillen in Sachen Gentechnik: Auch bei der Gentechnik sitzt von Pierer der Illusion einer Zukunftstechnik auf, die doch nur eine teure Fehlinvestition ist. Wenn die CDU das Gesetz ändern will, dann auf Kosten der Umwelt und gegen den Willen der Verbraucher, die mehrheitlich keine Gentechnik auf dem Acker und im Essen wollen. Dabei hatte Frau Merkel gerade erklärt, dass Verbraucher über Gentechnik entscheiden sollen. Offensichtlich sind solche Bekenntnisse der CDU-Vorsitzenden nicht sehr verlässlich. Merkel darf aber nicht auf eine Technik setzen, die den Menschen keine Vorteile bringt.

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

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