Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Kiew versuchte Russland als Finanzier zu gewinnen, nachdem es Ende November 2001 überraschend auf Kredite aus dem Westen für die Fertigstellung der Atommeiler verzichtet hatte. Ein 215 Millionen-Dollar-Darlehen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) war für den ukrainischen Präsidenten Kutschma inakzeptabel, weil bestimmte Bedingungen daran geknüpft worden wären. So sollte die Ukraine ihren Stromsektor reformieren und die Atomaufsicht stärken.

Für Greenpeace ist durch das ukrainisch-russische Abkommen die Fertigstellung der gefährlichen Reaktoren noch lange nicht gesichert. Russland kündigt seit Jahren einen massiven Ausbau seiner eigenen Atomwirtschaft an, merkt Susanne Ochse an, Atomexpertin bei Greenpeace, doch in der Realität passiert zum Glück nicht viel. So wurde zwischen 1993 und heute in Russland lediglich der Bau eines einzigen, bereits vor dem Ende der Sowjetunion zu 95 Prozent fertiggestellten Reaktors abgeschlossen. Ochse fordert daher von der EBRD und der deutschen Regierung: Die Ukraine braucht dringend Hilfe beim Aufbau einer nachhaltigen Energiewirtschaft.

Jetzt mitmachen

Du willst Teil der Energiewende sein?

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Dann besuche in unserer Mitmach-Community Greenwire die Energiewende-Themengruppe und tausche dich mit Anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Energiewende

Themengruppe auf

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Mehr zum Thema

Shut Down of Nuclear Power Plants: AKW Dinosaur in Berlin

Am Ende der Atomkraft

  • 15.04.2023

Welche Wirkung die Gnadenfrist für deutsche Atomkraftwerke hatte, zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy: kaum eine. Der Abschied von der Atomkraft fällt leicht.

mehr erfahren
Last Resistance Party in Gorleben, Germany

Adieu, Atomkraft

  • 14.04.2023

Nach Jahrzehnten des Protestes steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Roland Hipp, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, blickt zurück - und mit Freude in die Zukunft.

mehr erfahren
Projection for Final Shutdown at Neckarwestheim NPP

Die Mär von der Renaissance der Atomkraft

  • 05.04.2023

Auch wenn vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, die Fakten sprechen dagegen: Atomenergie ist in Deutschland, im Rest Europas und weltweit auf dem absteigenden Ast.

mehr erfahren
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Atomkraftwerke abschalten

  • 03.04.2023

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordern Greenpeace-Aktivist:innen, die deutschen AKW endlich abzuschalten.

mehr erfahren
"Shut Down"-Projektion am AKW Emsland

Atomausstiegsfest

  • 03.04.2023

Die Vorfreude steigt: Nach jahrzehntelangem Einsatz vieler mutiger Menschen steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Diesen Erfolg wollen wir mit euch feiern. In München und Berlin!

mehr erfahren
Balloons on the 'Plein' at The Hague

Scheinlösung Kernfusion

  • 27.03.2023

Ein technologischer Meilenstein, aber kein Modell für die Zukunft: Warum der gelungene Versuch der Kernfusion nicht die Probleme der Gegenwart löst.

mehr erfahren