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Das Verschieben von hochgiftigem und strahlendem Atommüll durch ganz Europa birgt eine Vielzahl von Risiken. Ein Unfall kann katastrophale Folgen haben. Immer wieder warnen Experten davor, dass Castor-Behälter bei Feuer oder einem Aufprall mit hoher Geschwindigkeit beschädigt werden können.

Obwohl die strahlende Fracht durch Wohngebiete rollt, gibt es für atomare Transportunfälle keinen wirksamen Katastrophenschutz. Die Frage der Entsorgung ist auch mehr als fünfzig Jahre nach dem Beginn der kommerziellen Atomenergienutzung ungeklärt. Trotzdem wird weiterhin hochradioaktiver Abfall produziert, für den es weltweit kein sicheres Endlager gibt. Daran ändert auch der so titulierte Atomausstieg nichts.

Um einen Einblick in die weltweiten Probleme der Atommüll-Entsorgung zu geben, veranstaltet Greenpeace im Vorfeld des Castor-Transportes nach Gorleben ein internationales Endlager-Hearing im Wendland. Referenten und Referentinnen aus Schweden, Finnland, Frankreich, Russland, Australien und den USA werden einen kritischen Überblick über die Atommüllsituation, nationale Endlager-Suchstrategien und die Sicherheitsprobleme der in ihren Ländern geplanten Endlager geben.

Die Anhörung findet am Samstag, 9. November 2002 von 16:00 bis 22:00 Uhr in Dannenberg, Hotel Alte Post, Marschtorstraße 6 statt.

Eine Pressekonferenz dazu findet am Sonntag um 11:00 Uhr ebenfalls im Hotel Alte Post statt.

Greenpeace wird in der kommenden Woche über die Geschehnisse im Wendland aktuell im Internet berichten. Die Castoren fahren voraussichtlich am Montagabend im französischen La Hague los und werden am Mittwoch am Verladebahnhof in Dannenberg erwartet. Da dort dieses Mal gleich zwölf Castor-Behälter ankommen, wird das Umladen von der Schiene auf LKW mindestens einen halben Tag dauern. Mit dem Straßentransport wird daher nicht vor der Nacht auf Donnerstag gerechnet. Allerdings kann dieser grobe Zeitplan noch durcheinandergeraten, da technische Probleme oder Protestaktionen zu kurzfristigen Änderungen führen können.

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