Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

ARIUS (Association for Regional and International Underground Storage) wurde im Februar 2002 von verschiedenen Mitgliedern gegründet. Beteiligt sind: ONDRAF, Belgiens nationale Atommüllbehörde; PURAM, die entsprechende Behörde Ungarns; die schweizerische Colenco Power Engineering; die japanische Obayashi Corporation und das bulgarische Atomkraftwerk in Kosloduj. ARIUS ist die Nachfolgeorganisation des internationalen Pangea-Konsortiums. Das musste Ende der 90er Jahre aufgeben, nachdem in Australien ein Proteststurm losgebrochen war, als die heimliche Suche nach einer Endlagerstätte im australischen Outback bekannt wurde.

Dass selbst atomfreundliche Staaten wie Frankreich den Export ihres nationalen Atommülls in ein fremdes Endlager ausdrücklich untersagen, hält McCombie für keinen Hinderungsgrund. In der EU-Hauptstadt Brüssel werde die Möglichkeit einer von vielen Ländern genutzten Lagerstätte als vernünftiger Ansatz betrachtet. Allerdings sieht McCombie, dass eine Regierung auf starke Opposition stoßen wird, wenn sie der Errichtung eines Endlagers für den Atommüll anderer Länder beschließt. In dem von ihm mitverfassten Papier für das Treffen stellt er fest: Ein Blick auf die Geschichte gibt uns diesbezüglich keinen Grund für Optimismus.

Mehr zum Thema

Projection for a Nuclear Power Free Europe at Grohnde NPP (Photos & Video)

Keine Laufzeitverlängerung für AKW

  • 29.07.2022

Der TÜV Süd ist für AKW-Laufzeitverlängerungen. "Ohne Überprüfung steht für den TÜV das Ergebnis bereits fest", sagt Atomexperte Heinz Smital. Ein Rechtsgutachten unterstellt dem Konzern Befangenheit.

mehr erfahren
Transporter vor AKW-Kühlturm

Greenpeace radiation investigation at Chornobyl

  • 18.07.2022

Near the ruins of the Chornobyl nuclear power plant, an international team of radiation experts led by Greenpeace Germany is examining abandoned Russian positions for radioactive contamination.

mehr erfahren
Examination around Chornobyl for Radioactivity

Strahlenmessungen in Tschornobyl

  • 18.07.2022

Die Ergebnisse der Greenpeace-Messungen um Tschornobyl zeigen: Die Internationale Atomenergiebehörde verharmlost radioaktive Gefahren durch die russische Invasion.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Greenwashing durch EU-Taxonomie

  • 06.07.2022

Das EU-Parlament kann die umstrittene Einstufung von Gas und Atom als nachhaltig nicht verhindern: Greenpeace kündigt darum eine Klage an.

mehr erfahren

Brände nahe Tschornobyl

  • 20.05.2022

Immer wieder kommt es zu Bränden um Tschornobyl, unter großem Einsatz der Feuerwehrleute vor Ort. Das zeigt: Ein GAU ist niemals abgeschlossen.

mehr erfahren
‘Taxonosaurus’ Dinosaur at EU Commission HQ in Brussels

EU-Taxonomie nach russischem Wunsch

  • 17.05.2022

Eine EU-Nachhaltigkeitstaxonomie, die Gas und Atomkraft fördert, begünstigt vor allem Russlands Wirtschaft. Kein Zufall: Darauf haben russische Unternehmen hinter den Kulissen hingewirkt.

mehr erfahren