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Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Schweden: Nach Unfall wurden vier AKW vom Netz genommen

In Schweden sind seit Donnerstag vier der zehn AKWs im Lande nicht mehr am Netz. Dieser Schritt erfolgte vorsorglich, nachdem sich in der vergangenen Woche im schwedischen AKW in Forsmark ein schwerwiegender Unfall ereignet hat. Die jetzt vom Netz genommenen Atomkraftwerke sind bauähnlich zum Reaktor in Forsmark.

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Stromversorgung mit Hitzeproblemen

Vattenfall hat die Leistung der beiden AKW Krümmel und Brunsbüttel um 25 beziehungsweise 20 Prozent gedrosselt. Grund ist die sommerliche Hitze, die das Wasser der Elbe auf rund 26 Grad erwärmt hat. Extreme Hitzeperioden wie im Juli 2006 oder im August 2003 wird es in Deutschland bei zunehmender Klimaerwärmung häufiger geben - keine guten Aussichten für die Stromversorgung.

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NRW: Mit Atomtechnologie von vorgestern in die Zukunft?

Wollen sie oder wollen sie nicht? Medienberichten zufolge erwägt Nordrhein-Westfalen den Bau eines neuen Atomkraftwerks. Der Westfälischen Rundschau sagte Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Montag, er halte den Thorium-Hochtemperaturreaktor für eine zukunftsweisende Technologie. Die Technologie wurde schon 1989 zu den Akten gelegt, die Nachricht am Montagmittag dementiert.

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RWE: Russisches Roulette in Belene

Greenpeace-Aktivisten haben am Sonntag gegen die Beteiligung des Energiekonzerns RWE am Bau eines Atomkraftwerks im bulgarischen Belene protestiert. Als Tod verkleidet hielten sie ein Banner mit der Aufschrift RWE: kein russisches AKW. Belene liegt mitten in einem Erdbebengebiet.

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Atomaufsicht hat im Fall Asse II versagt

Es ist der dritte Tag auf dem Förderturm des Atommüllendlagers Asse II. Greenpeace-Aktivisten protestieren dort seit Mittwoch gegen die Lagerung von Atommüll in Salz. Am Freitagmorgen haben sie ein neues Banner hochgezogen: Asse - Gorleben, es gibt keine sicheren Endlager! Weitere Aktivisten demonstrieren vor einer Podiumsdiskussion zur Asse im Nachbarort Groß Denkte.

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Update: Heiße Fracht für Gorleben

Der Zug mit den Atommüllbehältern für Gorleben befindet sich wenige Kilometer vor Dannenberg. Der Protest ist so stark wie seit Jahren nicht mehr. Die alarmierenden Erkenntnisse aus dem Atommülllager Asse haben offenbar viele Menschen wieder auf die Straße getrieben. Greenpeace hat bei Aufnahmen mit einer Infrarotkamera erhöhte Wärmeentwicklung an einem Teil der Castoren festgestellt.

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500-fach erhöhte Neutronenstrahlung durch Atomtransport

Die Atommüllbehälter, die Montagnacht in Dannenberg angekommen sind, weisen deutlich mehr Neutronenstrahlung auf als die früheren Castor-Behälter. Greenpeace hat gemessen, dass die Strahlung noch in 14 Meter Entfernung 500-mal höher ist als die zuvor gemessene Neutronenhintergrundstrahlung.

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Greenpeace-Aktivisten ketten sich auf Castor-Strecke fest

Montag 16:30 Uhr: Die Atommüllbehälter für Gorleben sind im Verladebahnhof Dannenberg auf Tieflader umgesetzt worden. Der Weitertransport verzögert sich jedoch wegen der anhaltenden Proteste. Am Vormittag hatten sich zwölf Greenpeace-Aktivisten vor der Ausfahrt des Verladekrans an einen Sattelschlepper gekettet. Sie forderten die Bundesregierung auf, Gorleben als Endlagerstandort für Atommüll aufzugeben.

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Nach dem Atommülltransport - Schicht im Schacht?

Die Atommüllbehälter sind im Zwischenlager Gorleben eingetroffen, doch die Debatte geht weiter. Der Protest gegen die Risikotechnologie Atomkraft ist so stark wie lange nicht mehr. Erneut angefacht wurde er von der Atomlobby selber und vom Debakel um das Atommülllager Asse. Erhöhte Messwerte an den Behältern sorgten für weitere Aufmerksamkeit.

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Greenpeace legt kompletten Neutronenmessbericht vor

Greenpeace hat am Donnerstag den vollständigen Messbericht über die Neutronenstrahlung beim diesjährigen Atommülltransport vorgelegt. Anlass ist eine Fragestunde des Ausschusses Atomanlagen und öffentliche Sicherheit im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Den Einsatzleiter der Polizei forderte Greenpeace in einem offenen Brief auf, seiner Fürsorgepflicht für die eingesetzten Beamten und die Bevölkerung nachzukommen.

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Greenpeace-Chefin: Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!

Am 30. Juni ist im Bundestag die Entscheidung für den Atomausstieg bis 2020 gefallen. Greenpeace-Aktivisten kommentierten sie mit einem Banner vor dem Kanzleramt: Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel! An der Aktion nahm auch die Energie- und Klimaexpertin Hisayo Takada vom japanischen Greenpeace-Büro teil.

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Studie zur Haftung der Atomindustrie

Das Haftungsrecht der Atomindustrie ist ungerecht. Das zeigt eine Greenpeace Studie, die die Situation in Fukushima analysiert.

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