Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Analysen haben gezeigt, dass im Wasser Erdöl-Derivate wie etwa das krebserregende Benzol, aber auch die Lösungsmittel Toluol und Xylol enthalten sind. Tetrachlorethen gehört außerdem zu der Liste - der Stoff gilt als krebserregend und beeinträchtigt die Fortpflanzung.

Zur Vorsorge wurde die Trinkwasserversorgung aus dem Fluss vorübergehend eingestellt. Etwa 80.000 Menschen sind auf das Wasserangebot in Supermärkten angewiesen. Betroffen ist insbesondere die etwa 79.000 Einwohner zählende Stadt Pontevedra.

Der Chemikalienteppich treibt nun auf das offene Meer zu. Die Mündung des Flusses Umia liegt circa 30 Kilometer südlich von der Chemiefabrik. Dort befinden sich einige der wichtigsten Muschelbänke des Landes - zwei wurden bereits von den Behörden geschlossen.

Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt. Wie die spanischen Behörden mitteilten, trägt das Chemie-Logistik-Unternehmen die Verantwortung für den Vorfall. Brenntag vertreibt unter anderem Pestizide und synthetische Düngemittel für die Landwirtschaft, Kunststoffe und Kosmetika.

Julio Barea, Experte von Greenpeace in Spanien kritisiert: Solche Vorgänge passieren immer wieder - wenn auch in geringerem Ausmaß. Sie führen dazu, dass unsere Flüsse zu reinen Kloaken werden.

Das empfindliche Gleichgewicht der Küstenregion wurde erst vor vier Jahren gestört. Damals waren etwa 40.000 Tonnen hochgiftiges Schweröl aus dem gesunkenen Ölanker Prestige ausgetreten.

(Autorin: Cindy Roitsch)

Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Rike Bröhan (Recy-Kids) zeigt Upcycling bei der Make-Smthng-Week

Klimageschenk

  • 09.12.2021

Dieses Weihnachten klimagerecht schenken.

mehr erfahren
Factory Worker in Guangdong Province

Wie umweltfreundlich ist die Textilindustrie?

  • 23.11.2021

Während die Modeindustrie auf dem Weg zu giftfreier Produktion weit vorangekommen ist, verschärft sie mit ungebremster Massenproduktion die Klimakrise, so ein Greenpeace-Report.

mehr erfahren
Wissenschaftlerin untersucht Wasserprobe

Nicht sauber, sondern Rhein

  • 11.11.2021

Wer verschmutzt den Rhein mit Mikroplastik? Der zweite Teil einer Greenpeace-Studie nimmt sich erneut Deutschlands wichtigste Wasserstraße vor – und findet keine Verbesserung.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktive in Stutgart beim Clean-up-Day

Markenzeichen Müll

  • 25.10.2021

Plastikproduzenten ignorieren ihre Verantwortung für die Umwelt. Eine Markenanalyse von Break Free From Plastic nennt die größten Verschmutzer jedes Jahr beim Namen.

mehr erfahren
Aufräumarbeiten am Strand im Senegal

Vom Regen in die Traufe

  • 22.10.2021

Ölunternehmen tauschen ein Übel gegen das andere: Sie produzieren zukünftig weniger Benzin, dafür mehr Plastik. Das verschärft das Müllproblem – und ist ebenso klimaschädlich.

mehr erfahren
No-PFC-Banner in Gegenlicht

Ein Gewinn für die Umwelt

  • 01.10.2021

Der Hersteller von Gore-Tex wird in seiner Outdoorbekleidung keine umweltschädlichen polyfluorierten Chemikalien mehr verwenden: ein Erfolg der Greenpeace-Detox-Kampagne.

mehr erfahren