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Eines der Themen auf der Agenda ist der Schutz der Meeresgebiete. Bislang steht nur ein Prozent der Meeresfläche unter Schutz, obwohl die Weltmeere durch Überfischung, Verschmutzung und Ölförderung bedroht sind. Dagegen ist mit 12,7 Prozent weitaus mehr Landfläche unter Naturschutz gestellt.

Es gibt allerdings immer noch zu wenige und zu kleine Schutzgebiete, um die Artenvielfalt zu erhalten, sagt Christoph Thies, Waldexperte von Greenpeace. Außerdem müssen die an Naturparks angrenzenden Gemeinden stärker in den Naturschutz einbezogen werden. Auch mit Blick auf den Klimawandel unterstützen die Delegierten große Schutzzonen wie den Greater Limpopo Transfrontier Park, der sich über mehrere Landesgrenzen hinweg im südlichen Afrika erstreckt.

Ein großes Problem ist, dass die geschützten Gebiete oftmals schlecht geführt oder nicht ausreichend finanziert werden, sagt Thies. Afrikanische Entwicklungsländer setzen vor allem auf den Ökötourismus, um ihre Schutzgebiete und Naturparks finanzieren zu können. Der Ökotourismus reicht als Einnahmequelle jedoch nicht aus. Es wäre schon eine große Hilfe, wenn Regierungen so viel Geld für geschützte Gebiete bereitstellen würden wie die EU für Agrarsubventionen.

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