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Der Abschuss löste nicht nur bei Umwelt- und Tierschutzorganisationen Protest aus, sondern auch das US-Außenministeriums nahm Stellung. Die Vereinigten Staaten seien sehr enttäuscht, dass Island seine Ankündigung wahr gemacht habe. Zur Zeit prüfe das Handelsministerium, ob ein Handelsembargo gegen Island beschlossen werde.

Die isländische Regierung plant, dass insgesamt 38 Zwergwale aus wissenschaftlichen Zwecken in diesem Jahr umgebracht werden sollen, gefolgt von 250 Großwalen im nächsten Jahr. Dazu gehören auch die bedrohten Finn- und Seiwale. Der Walfang aus Forschungszwecken wird von Greenpeace nur als ersten Schritt zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Islands angesehen.

Das Greenpeace-Schiff Rainbow-Warrior nimmt zur Zeit Kurs auf Island, damit Aktivisten nach ihrer Ankunft Ende August die isländische Bevölkerung über Wale und den Walfang informieren können. Dabei werden sie darauf aufmerksam machen, dass der Walfang die florierende Whale-Watching-Industrie gefährdet. Dieser neue Wirtschaftszweig macht jährlich rund achteinhalb Millionen US-Dollar Umsatz. Durch den kommerziellen Walfang setzten die Isländer vor 1989 gerade einmal drei bis vier Millionen Dollar um. (nic)

Schreiben Sie an den isländischen Botschafter in Deutschland und fordern Sie ihn auf, den Wiedereinstieg in den Walfang aufzugeben.

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