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Anlass für den erneuten Vorstoß ist die 56. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im Juli in Sorrent, Italien. Australien und Neuseeland setzen sich bereits seit Jahren bei der IWC für die Einrichtung der Walschutzzone im Südpazifik ein, konnten sich aber bislang nicht durchsetzen. Auf der IWC-Tagung 2003 in Berlin stimmte zwar eine Mehrheit mit 24 gegen 17 Stimmen für den Vorschlag, doch die nötige Dreiviertelmehrheit wurde verfehlt.

Palau ist 2002 der IWC beigetreten, zusammen mit Benin, Gabun und der Mongolei. Sämtliche Stimmen der Neumitglieder waren von Japan gekauft, das sich mit dieser Strategie seit Jahren eine Mehrheit in der IWC zu verschaffen versucht.

Greenpeace wird die Diskussionen auf der IWC auch in diesem Jahr aufmerksam verfolgen. Wir fordern die Kommission auf, bestehende Walschutzgebiete gegen den Zugriff der Walfangländer zu verteidigen und neue Schutzzonen einzurichten. Der Walfang hat im 20. Jahrhundert verheerende Schäden angerichtet. Die IWC muss dafür sorgen, dass dies ein Ende findet und die Schäden wieder gutgemacht werden. Schutzgebiete sind dafür unabdingbar.

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