Skip to main content
Jetzt spenden
dolphin slaughter Japan

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die zuvor durch Lärm orientierungslos gemachten Meeressäuger werden mit Netzen vom offenen Meer in Buchten zusammengetrieben, wo man sie dann absticht oder einfach ertrinken lässt. Zwischen Einfangen und Töten liegen oft mehrere Tage mit extremen Stress für die Tiere. Befürworter dieser Jagd verweisen darauf, dass es die Tradition und Teil ihrer regionalen Esskultur sei.

Hinter dem grausamen Delfinsterben steckt ein anderes, milliardenschweres, Geschäft, erklärt Stefanie Werner, Meeresbiologin von Greenpeace: Vergnügungsparks und Aquarien bieten den Schlächtern einen besonderen Anreiz für das Fortsetzen der Jagd. Denn sie zahlen für die makellosesten und kräftigsten Tiere bis zu 100.000 Dollar.

Während in unseren Gefilden Delfinarien mittlerweile vehement abgelehnt werden, da sie eine völlig ungeeignetes Umfeld für die hochkomplexen Säugetiere sind, boomen sie vor allem in Urlaubsregionen, sagt Stefanie Werner. Die Tiere werden auf zwei Arten missbraucht: Für einen Lebensmittelmarkt, der das Fleisch nicht mehr braucht und als Clowns für gelangweilte Urlauber.

Unser Empfehlung: Schützen Sie die Delfine, indem Sie keine Delfinshows besuchen. Auch nicht im Urlaub. Und engagieren Sie sich mit Greenpeace, damit die deutsche Regierung eine Führungsrolle innerhalb der Europäischen Union beim globalen Walschutz übernimmt. Im Mai tagt wieder die Internationale Walfangkommission. Die Walschutznationen müssen sich dafür stark machen, dass aus der Walfang- eine Walschutzkommission wird, die sich nicht nur mit den 13 Großwalarten, sondern mit allen Arten und allen Gefahren für die Wale in den Meeren beschäftigt.

Mehr zum Thema

Lemon Shark in French Polynesia

Sieben Tipps zum Meeresschutz

  • 29.09.2022

Meere gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Sieben Tipps, wie wir zum Schutz der Meere beitragen können.

mehr erfahren
Blauhai im Wasser

Haie kämpfen ums Überleben

  • 22.09.2022

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag

mehr erfahren
Protest against Shell's Seismic Blasting Plans in South Africa

Ölerkundung vor Südafrika rechtswidrig

  • 02.09.2022

Erfolg für den Meeresschutz: Shell darf vor der afrikanischen Wild Coast keine Schall-Untersuchungen durchführen.

mehr erfahren
Family Day in Hamburg

Familientag in Hamburg

  • 01.09.2022

Am 27. August trafen der Hamburger Familientag und der Tiefsee-Aktionstag aufeinander.

mehr erfahren
Baitball on Ningaloo Reef

Höchste Zeit für Hochseeschutz

  • 26.08.2022

Nur ein Hundertstel der Hohen See ist geschützt. Die UN verlangt mehr Meeresschutz und erarbeitet darum ein internationales Abkommen. Doch dessen Abschluss vertagt sich immer wieder.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 12.05.2022

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren