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Fast eine Woche brauchten Greenpeacer an Land und an Bord, um die nötigen Papiere zusammenzubekommen. Sie sprachen mit Diplomaten, Gewerkschaften und Küstenwache. Mit fliegenden Fahnen und dem Slogan Wir lieben Japan, nicht aber die Waljagd im Schutzgebiet nahm die Esperanza schließlich Kurs auf die Bucht von Yokohama.

Wir haben die Hoffnung keinen Augenblick lang aufgegeben, in den Hafen von Tokio einlaufen zu können, freute sich Sara Holden an Bord der Esperanza. Dass viele Menschen schon bereitstanden, um zu helfen, signalisiert uns: Greenpeace ist in Japan willkommen.

Beamte der Fischereibehörde und des Instituts für Walforschung (ICR) sind zu einem Gespräch an Bord eingeladen. Ein Regierungsvertreter sprach bereits sein Bedauern über den bislang sehr begrenzten Austausch aus. Dazu Jun Hoshikawa, Geschäftsführer des japanischen Greenpeace-Büros: Das können wir jetzt ändern. Im Südlichen Ozean haben wir den Dialog von Schiff zu Schiff begonnen, jetzt bringen wir ihn vom Schiff an Land.

Die Esperanza hatte sich zuvor sieben Wochen lang im südpazifischen Walschutzgebiet aufgehalten. Die Crew bot Hilfe an, als auf dem Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte Feuer ausbrach. Vom Helikopter aus hielten Greenpeacer die Walfänger über ein herantreibendes Eisfeld auf dem Laufenden. Das Eis hätte die manövrierunfähige Nisshin Maru gefährden können.

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