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Chiles Präsidentin Michelle Bachelet kündigte ihr Vorhaben bereits vor der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im Juni an. Damit wollte sie vor allem ein Zeichen für den Erhalt des Walfangmoratoriums setzen.

Andere Nationen sollten sich Chile zum Vorbild nehmen. Es wird Zeit, dass endlich ein striktes Walfangverbot für internationale Gewässer eingerichtet wird, meint Thilo Maack, Meeresexperte bei Greenpeace.

Das weltweite Moratorium für kommerziellen Walfang besteht seit 1986. Einige Länder, darunter Japan, Norwegen und Island, gehen jedoch weiterhin auf Walfang - mit der Begründung, Forschung zu betreiben.

Dabei schrumpft der weltweite Absatzmarkt für Walfleisch stetig. Die meisten Menschen aus den Walfangnationen haben sogar noch nie davon gegessen.

So beendet Norwegen seine Walfangsaison schon seit einigen Jahren mit einer sehr geringen Fangquote. Dieses Jahr sind von 1052 Minkewalen gerade mal 532 erlegt worden.

Trotzdem plädierten Japan, Norwegen und Island auch dises Jahr wieder für die Aufhebung des Moratoriums - ohne Erfolg. Seit geraumer Zeit ignorieren die drei Länder sämtliche Aufforderungen zur Beendigung des Walfangs.

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/tiefsee

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