Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Beluga II ist das neuste Schiff der Greenpeace-Flotte. Bei der ersten großen Fahrt nutzte die Besatzung die Möglichkeit, das Schiff und dessen Eigenschaften näher kennenzulernen. Nebenbei vollendete die Besatzung die letzten kleinen Arbeiten am Schiff. Erstmals fuhr der Zweimaster unter Segeln.

In acht Häfen, von List (Sylt) bis Cuxhaven, machte die Beluga II fest. Auf Helgoland wird das Greenpeace-Schiff in Zukunft sogar einen Stein im Brett haben. Der Kurortleiter überreichte eine Schiffsplanke, in der ein helgoländischer Stein eingearbeitet war.

Großes Interesse am Meeresschutz

Durchschnittlich 400 Menschen pro Tag besuchten das Greenpeace-Schiff in den verschiedenen Häfen. Die Besucher interessierten sich aber nicht nur für den neu gebauten Segler. Viele informierten sich bei der Crew über die Bedrohung der Meere. Eine Ausstellung an Bord mit dem Titel Ferien für die Meere zeigte mit Bildern und Videos die Gefahren für die Meere und deren Bewohner.

Insgesamt unterstützten rund 1500 Menschen mit ihrer Unterschrift die Greenpeace-Forderung nach der Einrichtung von Schutzgebieten in Nord- und Ostsee. Auch bei vielen Kindern war Meeresschutz ein angesagtes Thema. Sie staunten über das Schiff, ließen sich schminken und bastelten kleine Meeresbewohner.

Die Crew bestand aus zwölf Personen. Sie setzte sich überwiegend aus ehrenamtlichen Greenpeacern zusammen, die in den regionalen Greenpeace-Gruppen aktiv sind. Eine besondere Aufgabe erwartete die Greenpeacer auf hoher See: Nachdem ein Fischerboot bei schlechtem Wetter in der Nähe kenterte, beteiligten sie sich an der erfolgreichen Suche nach den beiden Fischern.

Nach einer kleiner Pause im Heimathafen läuft die Beluga II mit ihrer Besatzung im September in Richtung Ostsee aus. Dort wollen sich die Greenpeacer weiterhin für den Meeresschutz einsetzen. Gleichzeitig ist die Esperanza, das Greenpeace-Flaggschiff, in der Nordsee unterwegs. Dort dokumentiert die Schiffscrew die Zerstörung des Meeres.

Weitere Informationen über die Meeresschutzkampagne und die Unterschriftenliste finden Sie auf den Schutzgebieteseiten. Lesen Sie auch mehr über die Beluga II. (kab)

Mehr zum Thema

Blauhai im Wasser

Haie kämpfen ums Überleben

  • 22.09.2022

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag

mehr erfahren
Protest against Shell's Seismic Blasting Plans in South Africa

Ölerkundung vor Südafrika rechtswidrig

  • 02.09.2022

Erfolg für den Meeresschutz: Shell darf vor der afrikanischen Wild Coast keine Schall-Untersuchungen durchführen.

mehr erfahren
Family Day in Hamburg

Familientag in Hamburg

  • 01.09.2022

Am 27. August trafen der Hamburger Familientag und der Tiefsee-Aktionstag aufeinander.

mehr erfahren
Baitball on Ningaloo Reef

Höchste Zeit für Hochseeschutz

  • 26.08.2022

Nur ein Hundertstel der Hohen See ist geschützt. Die UN verlangt mehr Meeresschutz und erarbeitet darum ein internationales Abkommen. Doch dessen Abschluss vertagt sich immer wieder.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 12.05.2022

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren
Eine stattliche Tristan Languste auf einem der Hänge des Tiefseebergs Vema, der mit Algen, Weichkorallen, Hydroiden, Bryozoen (Moostieren) und bunten Schwämmen bedeckt ist.

Tiefseeberg Vema: Artenvielfalt im Atlantik

  • 21.04.2022

Das Greenpeace-Aktionsschiff Arctic Sunrise hat bei einer Expedition zum Tiefseeberg Vema große Artenvielfalt und überraschende Forschungsergebnisse entdeckt.

mehr erfahren