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Auf der noch bis Freitag laufenden Veranstaltung äußerten die Wissenschaftler ihre Befürchtung, dass einige Pflanzen bereits vor ihrer Entdeckung verloren sein werden.

Vor allem Städte und Agrarland dehnen sich aus und gefährden damit die afrikanische Pflanzenwelt, erklärte der Leiter des äthiopischen Flora-Projektes, Professor Sebsebe Demisse. Er rief die afrikanischen Regierungen dazu auf, mehr Programme zu fördern, die die Zucht von Pflanzen zum Ziel haben. Ein großes Hindernis sei bisher, dass es an Geld für diese Programme fehle. Wir haben genügend Vorschriften, aber sie müssen auch umgesetzt werden, sagte Demisse.

Bis zu 45.000 Pflanzenarten sind in Afrika dokumentiert, darunter sind 15.000 Arten, die nirgends sonst vorkommen. Die reiche Pflanzenvielfalt Afrikas ist in Gefahr, weil gerade mal zehn Prozent der afrikanischen Wälder geschützt sind. Im Südosten Äthiopiens sind die seltenen Harz und Gummi produzierenden Bäume in Gefahr. Sie werden zusammen mit anderen Bäumen gefällt und zu Holzkohle verarbeitet. Nahezu ein Drittel des äthiopischen Waldes ist in den letzten vier Jahrzehnten für die Gewinnung von Kohle- oder Agrarland abgeholzt worden. (nic)

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