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Im Februar dieses Jahres wurden im Rahmen einer parlamentarischen Untersuchung Pestizidrückstände in Getränken der Firmen Pepsi und Coca-Cola gefunden. Die Untersuchung bestätigte die Ergebnisse der Umweltschutzorganisation Centre for Sciene and Environment. In zwölf Soft-Drinks der US-Getränkegiganten fanden sich Pestizidwerte, die Krebs und andere Krankheiten verursachen können.

Coca-Cola und Pepsi weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Laut Harish Salve, Rechtsanwalt der beiden Gesellschaften, ist der extensive Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft schuld. Er führe zu erhöhten Pestizidwerten im Zucker. Das Gericht entschied, dann müsse das Etikett einen Hinweis auf die Pestizide im verwendeten Zucker enthalten. Die Konsumenten haben ein Recht zu wissen, was sie konsumieren, meinten die Richter.

Indische Farmer experimentieren mit dem klebrigen Getränk auf ganz andere Weise: Sie fanden heraus, dass Cola preiswert Pflanzenschädlinge bekämpft. Der Farmer N. Hamunayya aus Andhra Pradesh weiß zu erzählen: Jeder Cola-Einsatz rief denselben Effekt hervor. Die Schädlinge wurden benommen und fielen auf den Boden. (ang)

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