Greenpeace Energy: Ökostrom und Windgas

Energiegenossenschaft aus Überzeugung

Mit gerade einmal 186 Kunden ging es los. Mittlerweile versorgt Greenpeace Energy bundesweit mehr als 130.000 Privat- und Geschäftskunden mit Ökostrom.
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Von der Aktion "Stromwechsel" zum Stromversorger

Als 1998 die Strommärkte liberalisiert wurden, startete Greenpeace Deutschland die Aktion „Stromwechsel“. Zehntausende Verbraucher erklärten, dass sie zu einem Anbieter wechseln würden, der Ökostrom nach den strengen Kriterien von Greenpeace liefert. Da sich kein Anbieter fand, der diesen Ansprüchen genügte, nahm man die Angelegenheit selbst in die Hand und gründete im Oktober 1999 Greenpeace Energy. Bis heute hält Greenpeace fünf Anteile an der rechtlich und finanziell unabhängigen Energie-Genossenschaft.

Greenpeace Energy arbeitet nach der Devise: Ökologisches Engagement muss auch ökonomisch gesund sein. Mehr als 24.000 Genossenschaftsmitglieder machen Greenpeace Energy zur größten Energie-Genossenschaft Deutschlands.

Seit 1999 setzt sich Greenpeace Energy für eine Energieversorgung nur aus umweltfreundlichen Quellen, ohne Kohle und Atom, ein. Die Genossenschaft verbindet politische Forderungen mit energiewirtschaftlichen Lösungen und zeigt, dass ein anderes ‚Energiewirtschaften‘ möglich ist. Dabei trägt Greenpeace Energy mit ökologisch und energiewirtschaftlich sinnvollen Produkten zum Gelingen der Energiewende bei.

Strenge Kriterien

Der Ökostrom von Greenpeace Energy stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken und Windenergieanlagen in Deutschland und Österreich und entspricht den strengen Greenpeace-Stromkriterien:

  • kein Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken
  • zeitgemäßer Mix mit einem zweistelligen Mindestanteil Wind- bzw. Sonnenstrom
  • dieser Mindestanteil wird über die Jahre kontinuierlich gesteigert
  • Investitionen in Maßnahmen, die den ökologischen Umbau der Energieversorgung voranbringen
  • Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien, z. B. durch den Bau neuer sauberer Kraftwerke
  • regelmäßige Überprüfung und Testierung durch unabhängige Gutachter

Innovativ: Windgas

Seit 2011 können Kunden zu dem neuen Gastarif proWindgas wechseln, dem ersten dieser Art in Deutschland. Schlüsseltechnologie hierzu ist die Umwandlung von Ökostrom – insbesondere Windstrom – in Wasserstoff, der ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Greenpeace Energy treibt damit eine innovative Speichertechnologie für Strom aus erneuerbaren Energie voran.

Über die Kraftwerkstochter Planet energy plant, finanziert, baut und betreibt Greenpeace Energy saubere Kraftwerke. Bislang hat das Unternehmen zehn Windparks und drei Photovoltaikanlagen errichtet und ist an drei Windparks beteiligt. Die Gesamtleistung aller Kraftwerke liegt bei 78 Megawatt. Dies deckt den Jahresstrombedarf von rund 52.000 durchschnittlichen Haushalten. Insgesamt hat Planet energy bislang mehr als 142 Mio. Euro in saubere Kraftwerke investiert. Weitere Projekte sind in der Planung.

Die Arbeit von Greenpeace Energy endet nicht bei der Versorgung mit sauberer Energie. Die Genossenschaft ist politisch aktiv und arbeitet daran, die Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft und der Energiepolitik so zu ändern, dass die dringend nötige Energiewende so rasch und so volkswirtschaftlich sinnvoll wie möglich realisiert werden kann.

Ökostrom von Greenpeace Energy 

     

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