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Willkürliche Festlegung von Grenzwerten für Pestizide

Ob Kräuter, Trauben, Salat oder Beerenobst - die Belastung mit giftigen Rückständen aus Spriztmitteln überschreiten regelmäßig die gesetzlichen Grenzwerte. Um das Problem in den Griff zu bekommen, hat sich die Bundesregierung entschieden, hunderte Grenzwerte für Pestizide in Obst und Gemüse anzuheben.
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Zwischen den Jahren 2004 und 2006 hat das zuständige Verbraucherministerium die Werte für giftige Pestizidrückstande im Schnitt um das 33fache erhöht. Darunter Stoffe, die ein bedeutendes Potenzial haben, die Gesundheit und Umwelt zu gefährden. Obwohl die Erhöhung bei Lebensmitteln mit den meisten Überschreitungen, wie Tafeltrauben, Salaten, Kräuter oder Beeren stattfanden, bleiben sie traurige Pestizid-Spitzenreiter. Die Folge: Die Belastungen in frischem Obst und Gemüse steigt stetig an.

Greenpeace fordert die Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips und eine Absenkung der Höchstmengen für gefährliche Pestizide.

Lesen Sie in unseren Berichten weiter zu den willkürlichen Anhebungen von Grenzwerten für Pestizidrückstände. Sie fassen das Vorgehen zwischen den Jahren 1999 und 2003 sowie zwischen 2004 und 2006 zusammen.

Pestizide am Limit

Die gesetzlich erlaubten Höchstmengen für Pestizidrückstände in Obst, Gemüse und Getreide wurden massiv angehoben.

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