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Nachwuchs bei den Dinos

Bis Sonntag läuft noch die IAA in Frankfurt. Die Autohersteller haben sich ins Zeug gelegt, sie wie eine Grüne Woche aussehen zu lassen. Jedenfalls in den ersten Tagen, als Fachpublikum und Journalisten allein Zutritt hatten. Und doch sind die deutschen Autobauer immer noch nicht an der Spitze der Bewegung angelangt, wie das Beispiel eines britischen Autofabrikanten zeigt. Darüber haben wir uns mit unserem Verkehrsexperte Marc Specowius unterhalten.

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Greenpeace Online: Greenpeace ist in Frankfurt auf den eigentlichen Bestimmungsort gewisser Wagenklassen gestoßen. Worum handelt es sich dabei genau?

Marc Specowius: Wir haben eine Firma entdeckt, die die Zeichen der Zeit erkannt hat. Die Firma Landrover hat zwei ihrer Range-Rover-Sportmodelle, diese spritfressenden Dinosaurier der Autobahn, die mit einem Gewicht von über 2,5 Tonnen und bis zu 390 PS die Gegend unsicher machten, endlich dahin gebracht, wo sie hingehören - und dazu müssen wir ihnen ausdrücklich gratulieren und sie beglückwünschen - ins Museum!

Greenpeace Online: Was ist das für ein Museum?

Marc Specowius: Das Senckenberg-Museum. Deutschlands größtes Museum für Naturgeschichte mit der größten und umfassendsten Ausstellung von Dinosaurierskeletten in ganz Europa. Und nun stehen da auch zwei Range-Rover.

Greenpeace Online: Wie passend! Sozusagen unter Freunden oder Artverwandten. Gibt es Hinweise, dass die deutschen Autobauer, die sich doch gern an der Weltspitze wähnen, diesen Wink mit dem Zaunpfahl verstanden haben?

Marc Specowius: Leider nicht. Die deutsche Autoindustrie hat den Trend wieder voll verschlafen und hinkt hoffnungslos hinterher. Noch scheint es ihr nicht zu dämmern, wo ihre unzeitgemäßen fahrbaren Fossile und SUV - diesen vierradgetriebenen Luxuskarossen - hingehören.

Greenpeace Online: Marc, vielen Dank für das erhellende Gespräch!

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