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Taifun Durian tötet hunderte Menschen

Auf den Philippinen sind mindestens 388 Menschen dem Taifun Durian zum Opfer gefallen. Der Sturm raste mit Geschwindigkeiten bis zu 250 Kilometern pro Stunde über das Land. Er brachte einen Hang des Vulkans Mayon auf der Halbinsel Luzon ins Rutschen. Eine gigantische Schlammlawine begrub mehrere Dörfer unter sich.

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Durian ist der neunte Wirbelsturm, der in diesem Jahr die Philippinen heimsucht. Rund 14.000 Menschen in sieben Provinzen mussten wegen des Supertaifuns evakuiert werden. Am schlimmsten ist die Provinz Albay betroffen, wo auch die Schlammlawine niederging. Anhaltende schwere Regenfälle, die den Taifun begleiteten, hatten den Hang des Bergs Mayon aufgeweicht. Die Behörden gehen davon aus, dass acht Dörfer im Schlamm versunken sind.

Auf den Philippinen haben seit 1991 etwa eine Million Menschen durch Wirbelstürme ihr Zuhause verloren. Mindestens 10.000 Menschen starben durch Überflutungen und Erdrutsche. Erst im September 2006 waren durch den Taifun Xangsane fast 200 Menschen ums Leben gekommen. Rund 15.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Zeitweise fielen 300 Millimeter Regen. Das entspricht 300 Litern pro Quadratmeter und Stunde.

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