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Philippinen rufen nach Taifun Notstand aus

Der Taifun Durian hat auf den Philippinen mindestens 1.000 Menschenleben gekostet. Bis Freitag wurden mehr als 400 Tote geborgen. Von weiteren 600 Menschen fehlt jede Spur. Der Wirbelsturm hatte mit sintflutartigen Regenfällen eine Bergflanke ins Rutschen gebracht. Sieben Dörfer wurden von der Schlammlawine überrollt.

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Die philippinischen Behörden schätzen, dass der Sturm insgesamt mehr als 100.000 Häuser zerstört hat. Rund eine Million Menschen verloren ihr Zuhause. Am Fuß des Vulkans Mayon in der Provinz Albay graben Menschen mit Schaufeln oder mit bloßen Händen ihre toten Angehörigen aus dem Schlamm.

Durian ist bereits der dritte Supertaifun, der die Philippinen in diesem Jahr heimgesucht hat. Seit September fegten vier verheerende Wirbelstürme über den Inselstaat hinweg. Die stetig zunehmende Stärke der Stürme ist für Wissenschaftler wie den philippinischen Meteorologen Leoncio Amadore ein weiterer Beweis für die Klimaerwärmung.

Die Kombination aus schweren Taifunen, exzessiven Niederschlägen und Erdrutschen verursacht auf den Philippinen Tod und Verwüstung, sagt Amadore. Wenn wir nicht schnell handeln, wird der Klimawandel immer extremere Wetterereignisse hervorrufen.

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