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Vattenfall beantragt Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel

Seit fast zwei Jahren liegt das schleswig-holsteinische AKW Krümmel still. Nach einem Trafobrand im Juni 2007 verhinderten immer neue Probleme das Wiederanfahren. Am Dienstag hat der Energiekonzern Vattenfall nun die Wiederinbetriebnahme beantragt.

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Für Vattenfall scheint das Wort Verantwortung ein Fremdwort zu sein, kritisiert Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. Der Energiekonzern schielt mit der Wiederinbetriebnahme allein auf die möglichen Profite im Milliardenbereich. Dagegen lässt das Unternehmen die Sicherheit der Bevölkerung vollkommen außer Acht.

Der Pannenreaktor Krümmel sei eine alte Maschine, die im Großraum einer Millionenstadt mit Vollgas fahre, sagt Smital. Der Siedewasserreaktor ist eine Uralt-Konstruktion aus den sechziger Jahren, die auf höchste Leistung getrimmt wurde. Bekannte Folgen sind Risse in Rohrleitungen, lockere Schrauben und zuletzt der Trafobrand.

Wenn die Aufsichtsbehörde in Kiel die Sicherheit der Bevölkerung ernst nimmt, muss sie Vattenfall die Genehmigung versagen. Greenpeace fordert, Krümmel dauerhaft abzuschalten.

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