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Greenpeace Jugend - Bundesweiter Protest in über 30 Städten

Es schlägt zur vollen Stunde. Wie vom Blitz getroffen fallen auf einmal über 50 Jugendliche wie tot um und bleiben für mehrere Minuten regungslos liegen, ein Banner erklärt den erstaunten Passanten schließlich um was es geht: Atomkraft. Mit dieser oder ähnlichen spektakulären Aktionsformen werden morgen mehr als 1000 Jugendliche aus ganz Deutschland gegen die Atom-Pläne der Bundesregierung demonstrieren.

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Atomkraft ist eine veraltete Risikotechnologie! Es ist unverantwortlich wie leichtfertig die Regierung über die Köpfe der Bevölkerung und zum Nachteil aller kommenden Generationen hinweg diese Entscheidungen fällt, sagt Maximilian Gehrke, 17 Jahre aus Hamburg. Das 21te Jahrhundert gehört den Erneuerbaren Energien. Deshalb demonstriere ich gegen Atomkraft.

Geänderte Sicherheits- und Auswahlkriterien für Endlager

Wie das Bundesumweltministerium diese Woche bekannt gab, hat sich vergangenen Donnerstag der Länderausschuss für Atomenergie in einer Sondersitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Änderungen der Regelungen bezüglich der Endlagersuche geeinigt. In diesem Ausschuss sitzen nur Vertreter der fünf schwarz-gelben Atom-Bundesländer, den Vorsitz hat Gerald Hennenhöfer, ehemaliger E.ON Manager.

Bei dieser Sitzung wurden die Sicherheits- und Auswahlkriterien derart geändert, dass sie zum umstrittenen, geplanten Endlager Gorleben passen: So wurde beispielsweise ein nachvollziehbar dokumentiertes Auswahlverfahren nach wissenschaftlichen Kriterien gestrichen. Ebenfalls sollen langlebige chemisch-toxische Gefahren ausgeklammert werden.

Die Greenpeace Jugendlichen fordern deshalb:

  • Das sofortige abschalten der sieben ältesten Reaktioren sowie dem Meiler in Krümmel.
  • Keine Laufzeitverlängerung
  • 100% Erneuerbare Energien in Deutschland bis 2050

(Autor: Florian Carl)

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