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Castor gestartet

Kurz nach halb drei am Nachmittag kommt die Meldung aus Valognes: Der Zug mit den Castorbehältern ist gestartet. Um vier Uhr muss er zum ersten Mal halten. Zwölf Atomkraftgegner haben sich bei Caen an die Gleise gekettet. Gegen 18 Uhr ist die französische Polizei noch damit beschäftigt, die Protestierenden loszuschweißen.

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Die Behälter waren über mehrere Tage verteilt in Speziallastwagen rund 40 Kilometer von La Hague zum Verladebahnhof des Atomkonzerns Areva in Valognes gebracht und auf Bahnwaggons verladen worden. Fährt der Zug jetzt ohne Zwischenhalt durch, müsste er Samstagmittag die deutsch-französische Grenze erreichen.

Im Wendland bereiten sich derweil Atomkraftgegner aller Altersgruppen auf ihren Protest vor. Für die große Demo am 6.11. in Dannenberg werden mindestens 30.000 Menschen erwartet.

Greenpeace fordert von der Bundesregierung, die Castorbehälter nicht ins wendländische Gorleben zu bringen, sondern sie im grenznahen AKW Philippsburg zwischenzulagern, um keine weiteren Sachzwänge für das zu untersuchende Endlager in Gorleben zu schaffen. Greenpeace hält den Salzstock in Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Müll für ungeeignet.

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