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Ein Ergebnis des Weltkongresses, der alle zehn Jahre stattfindet: Die Vorgabe des letzten Treffens 1992 in Venezuela ist erfüllt worden. Damals war gefordert worden, dass bis 2003 zehn Prozent der gesamten Erdoberfläche als geschütztes Gebiet ausgewiesen werden sollten. Diese Forderung ist mit zwölf Prozent leicht übertroffen worden. Viele dieser Schutzgebiete stehen allerdings bisher nur auf dem Papier. Illegaler Holzeinschlag und Wilderei sind gang und gäbe, weil es an Geld für Gegenmaßnahmen fehlt.

Für die nächste Dekade forderten die Delegierten des Kongresses, den Anteil von geschützten Meeres- und Küstenregionen deutlich zu erhöhen. Bisher ist dieser mit rund einem Prozent verschwindend gering. Die industrielle Fischerei hat die Fischbestände in weiten Teilen der Ozeane bereits an den Rand des Zusammenbruchs getrieben. Der verabschiedete Aktionsplan sieht darum vor, dass alle weltweit gefährdeten oder massiv vom Aussterben bedrohten Arten bis zum Jahre 2010 lokal geschützt werden sollten.

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Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/echter-meeresschutz-jetzt-w

Echter Schutz für mindestens 30% unserer Ozeane!

Das Herz unseres Planeten ist in Gefahr! Trotz neuem UN-Schutzabkommen bedrohen Überfischung und Tiefsee-Bergbau unsere Ozeane. Ein Vertrag allein rettet keine Wale – wir müssen jetzt Druck machen! Unterschreibe auch du die Petition „Mission 30x30: Lebensraum Meer“ Danke!

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