Jetzt spenden
Arktische Meereisausdehnung 2012 im Vergleich
National Snow and Ice Data Center

Arktisches Meereis

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Nicht nur die Fläche, auch die Dicke des arktischen Meereises nimmt ab, berichten Klimaforscher auf einer Pressekonferenz in Hamburg. Im Sommer taut mittlerweile jedes Jahr mehr Eis, als im Winter wieder hinzukommt. In den vergangen Jahrzehnten hat sich die Eisdicke bis zum Ende der arktischen Schmelzsaison mehr als halbiert: von etwa 2,5 Meter auf heute rund 1 Meter.

Folgen der Eisschmelze

Wenn weniger helles Eis das Sonnenlicht ins All zurückstrahlt, nehmen die Ozeane mehr Wärme auf und erwärmen wiederum die Luft. Vor allem in Grönland droht sich dadurch das Tauwetter zu verstärken. Schmelzen die grönländischen Gletscher, steigt der Meeresspiegel weiter an. Das hat auch für Deutschland konkrete Auswirkungen. Es könnte bei uns häufiger zu sehr kalten Wintern kommen.

Für die Zukunft erwarten Klimaforscher einen noch stärkeren Rückgang des Meereises, sodass der Arktische Ozean schon in wenigen Jahrzehnten im Sommer weitgehend eisfrei sein könnte. Aktuelle Studien belegen übereinstimmend, dass dieser extreme Eisrückgang nur durch den menschengemachten Klimawandel erklärt werden kann.

Das System kollabiert

Die Arktis schmilzt immer schneller, doch die Ölkonzerne haben nichts besseres zu tun, als auch aus dieser sensiblen Region die letzten Tropfen Öl aus dem Meeresgrund zu holen. Damit heizen sie den Klimawandel weiter an.

"Während uns angesichts der dramatischen Entwicklung in der Arktis der Atem stockt, will die Ölindustrie, allen voran Shell, in dieser Region an die letzten Ölvorkommen," sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace. "Diesem rücksichtslosen Verhalten muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden."

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/mobbing-klagen-stoppen

Mobbing-Klagen stoppen

Greenpeace USA soll 660 Millionen Dollar "Schadensersatz" an Energy Transfer zahlen! So genannte SLAPP-Klagen gefährden unser Recht auf Meinungsfreiheit. Deutschland muss jetzt ein Anti-SLAPP-Gesetz erlassen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Rally against Corporations Trying to Sue Critics into Silence in Oakland

Mehr zum Thema

Portrait of Sarah Zitterbarth

“Für Europa kann das ein Katalysator sein”

Per Dekret ordnet US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus einer Reihe internationaler Abkommen an. Was bedeutet das für Klimaschutz weltweit? Ein Interview mit Greenpeace Klimaexpertin Sarah Zitterbarth.

mehr erfahren über “Für Europa kann das ein Katalysator sein”
Vor dem Bundesverfassungsgericht präsentieren mehrere Kläger:innen Klimaschutz-Banner und die Zahl der Zukunftskläger:innen: 54.000

Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage

Greenpeace und Germanwatch haben gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen Klima-Verfassungsbeschwerden eingereicht. Die Bundesregierung ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse und lehnt die Klimaklagen ab.

mehr erfahren über Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage
Gletscherschmelze: der Gurgler 1932 - 2025

Gletscherschmelze: Berge ohne Eis

Neue erschreckende Bilder zeigen, wie die Erderhitzung Gletscher in Deutschland, Österreich und der Schweiz zerstört.

mehr erfahren über Gletscherschmelze: Berge ohne Eis
Protest in Dry River in the Amazon in Brazil

Dürre Zeiten

In Europa und weltweit leiden immer mehr Regionen an Trockenheit. Heiße Sommer lassen Böden, Wälder und Gewässer leiden, auch andere Jahreszeiten bleiben inzwischen oft zu trocken.

mehr erfahren über Dürre Zeiten
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Scheinsieg der Fossilen

Die UN-Klimakonferenz gab keine Antwort, wie wir schneller CO2-Emissionen senken und den Amazonas retten können. Und doch sieht Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand bei Greenpeace, Fortschritte.

mehr erfahren über Scheinsieg der Fossilen
Flut in Günzburg 2.6.24

Extremwetter - Wetterextreme

Überschwemmungen, Stürme und Dürren werden immer schlimmer. Im Sommer 2024 versank Europa mehrfach in sogenannten "Jahrhundertfluten", die Zahl der Hitzetoten steigt. Die Klimakrise ist längst da.

mehr erfahren über Extremwetter - Wetterextreme