Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Statt konkrete und innovative Maßnahmen zu beschließen, um die Klimazerstörung wirksam zu bekämpfen, wird in der Abschlusserklärung auf Kohle und Atomkraft als Lösungen gesetzt. Zudem sollen erstmal die Entwicklungsländer ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Kyotoprotokoll mit seinen Reduzierungszielen für den Kohlendioxidausstoß wird überhaupt nicht erwähnt.

Greenpeace spricht deshalb nicht von der Sydney-Erklärung der APEC-Staaten, sondern der Sydney-Verklärung. Wenn US-Präsident George W. Bush und der australische Premier John Howard ernsthaft am Klimaschutz interessiert wären, würden sie einfach das Kyoto-Protokoll unterzeichen, wie es alle anderen Nationen getan haben, sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace.

In den kommenden Wochen wird eine Klimakonferenz auf die andere folgen - bis im Dezember die Kyoto-Nachfolgekonferenz auf der indonesischen Insel Bali stattfindet. Dazu Smid: Gegenwärtig stellen wir fest, dass die Unverbindlichkeit der Beschlüsse mit der Anzahl der Konferenzen ansteigt. Dabei würde ein einziges Treffen ausreichen, die Industriestaaten müssten nur ihre Reduktionsverpflichtungen verbindlich und glaubwürdig gegenüber den Entwicklungsländern festlegen.

Mehr zum Thema

Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Arktis bald ohne Eis?

  • 26.09.2022

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der diesjährige Tiefstand: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren
Aktion zu Taxononomie vor der Europäische Kommission in Brussels

EU-Taxonomie-Klage

  • 19.09.2022

Gas und Atomkraft sind nicht nachhaltig. Deswegen klagt Greenpeace jetzt gegen die EU-Taxonomie, die Investitionen in Gas- und Atomenergie als „grün“ labelt. Denn das verstößt gegen EU-Recht.

mehr erfahren
Die KlimaSeniorinnen bei einer Protestaktion vor einem Gletscher

Berge ohne Eis: Die Gletscher schmelzen

  • 09.09.2022

Weltweit nimmt die Geschwindigkeit der Gletscherschmelze zu. In der Schweiz protestierten jetzt die Klimaseniorinnen mit einem überdimensionalen Pflaster gegen diese Folge der Klimakrise.

mehr erfahren
In der Sächsischen Schweiz löschen Einsatzkräfte den Waldbrand

Sächsische Schweiz: Erst die Flut, nun die Brände

  • 12.08.2022

Was die Menschen rund um den Nationalpark Sächsische Schweiz binnen eines Jahres erleben müssen, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Klimakrise. Ein Greenpeace Lagebericht.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

Mitten in der Klimakrise

  • 03.08.2022

Dürre, Hitze und Brände: Die Klimakrise ist längst in der Mitte Europas angekommen und hinterlässt ihre Spuren. Greenpeace-Aktivist:innen bereisten in der letzten Juliwoche Norditalien und Österreich.

mehr erfahren
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Martin Kaiser zur Reise mit Annalena Baerbock

  • 13.07.2022

Greenpeace-Deutschland-Geschäftsführer Martin Kaiser begleitete mit Vertreter:innen weiterer Nichtregierungsorganisationen Außenministerin Annalena Baerbock nach Asien. Ein Interview und Resümee.

mehr erfahren