Jetzt spenden
Neurath cooling tower action

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Deutschland hat eine große Verantwortung: Als größter europäischer Verursacher von Treibhausgasen muss es Vorbild und Zugpferd für den internationalen Klimaschutz sein. Es darf sich jetzt nicht hinter der EU verstecken. Mit dem Reduktionsziel 40 Prozent bis 2020 muss es die klimaschutzmüden EU-Länder im Osten und Süden mitreißen.

Von Goerne gibt Sigmar Gabriel Recht, wenn er sagt, dass ab Ende nächsten Jahres darüber verhandelt werden muss, wie es mit dem Klimaschutz nach 2012 weitergehen soll. Die Erderwärmung toleriert keinen weiteren Aufschub. Sigmar Gabriel muss dafür kämpfen, dass jetzt in Nairobi ein Arbeitsprogramm für das kommende Jahr verabschiedet wird, dem ein offizielles Mandat für den Beginn von Verhandlungen auf der nächsten Klimakonferenz folgen muss.

Mit diesem Ergebnis nach Hause zu kommen, wäre ein großer Erfolg für den Umweltminister. Allerdings müssten dem Erfolg auch Taten folgen. Von Goerne: In Deutschland hat sich Gabriel beim Klimaschutz noch nicht mit Ruhm bekleckert. Er verschenkt Verschmutzungsrechte in Milliardenhöhe an Energiekonzerne und akzeptiert den Bau klimazerstörender Braunkohlekraftwerke. Seine wohlklingenden Sonntagsreden und seine Taten zu Hause klaffen weit auseinander.

Hintergrund Klimaschutz

Hintergrund Klimaschutz

Anzahl Seiten: 24

Dateigröße: 2.04 MB

Herunterladen

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/klimanotstand

Klimanotstand jetzt!

Klimanotstand jetzt! Bundeskanzler Merz muss uns gegen Hitze, Flut und Dürre schützen: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, mehr Naturschutz und finanzielle Hilfe für Städte und Kommunen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Gruppe von Jugendlichen auf historischem Platz schützen sich mit Regenschirmen vor der Sonn

Mehr zum Thema

Zwei große Bilder nebeneinander auf einem Lkw: eines düster „Power the apocalypse“, das andere mit Windrad „Power the future“.

Nvidia: Die Klimakosten des KI-Booms

Eine Greenpeace-Analyse zeigt: Der Aufstieg des Chipkonzerns Nvidia geht mit massiv steigenden CO2-Emissionen einher. Greenpeace-Aktive protestierten bei einer Konferenz in Berlin.

mehr erfahren über Nvidia: Die Klimakosten des KI-Booms
Floods in Homa Bay County in Kenya

Riesige Klimaschäden durch Superreiche

Ein neuer Greenpeace-Report zeigt: Die größten Klimaschäden der Superreichen entstehen nicht nur durch Privatjets und Luxusvillen, sondern durch Beteiligungen und Finanzanlagen.

mehr erfahren über Riesige Klimaschäden durch Superreiche
Klimaland Bavaria 2040 - Keep the word- Protest Munich

Klimaziel Bayern in Gefahr

Große Klappe, nix dahinter: Söder und Aiwanger wollen nicht mehr, dass Bayern bis 2040 klimaneutral wird, ein entsprechendes Gesetz wird eingebracht. Greenpeace zeigt mit einer neuen Berechnung die Folgen, die dieses Gesetz hätte.

mehr erfahren über Klimaziel Bayern in Gefahr
Ein kleiner Schatten eines Straßenbaums auf versiegeltem Boden

Mehr Raum für Stadtnatur

Verformte Straßenbahngleise, Tropennächte, Unwetter – das sind nur ein paar Folgen des Hitzesommers in Deutschland. Greenpeace zeigt, wie sich Städte besser schützen können.

mehr erfahren über Mehr Raum für Stadtnatur
Messballon zur Beobachtung des Ozonlochs am nördlichen Polarkreis, Juni 1988

Ursache und Wirkung des Ozonlochs

Der 16. September ist Tag zum Schutz der Ozonschicht. Das Ozonloch beschäftigt Wissenschaftler:innen seit Jahrzehnten. Wir erklären, worum es sich dabei handelt und betrachten seinen aktuellen Zustand.

mehr erfahren über Ursache und Wirkung des Ozonlochs
Portrait von Roda Verheyen

Roda Verheyen bekommt Umweltpreis

Mit unkonventionellen Klagen kämpft die Rechtsanwältin Roda Verheyen für mehr Klimaschutz auf dem Rechtsweg. Dafür bekommt sie nun den Deutschen Umweltpreis.

mehr erfahren über Roda Verheyen bekommt Umweltpreis