Jetzt spenden
Klimazeuginnen in New York
Oxfam

Sharon Hanshaw, USA

Sharon hat über 20 Jahre lang einen Friseursalon in Biloxi geleitet und war zugleich in ihrer Gemeinde aktiv. Der Wirbelsturm Katrina veranlasste sie, eine Führungsposition im Gemeinwesen ihrer Heimatstadt einzunehmen.

Am 29. August 2005 erreichte Katrina die Stadt Biloxi. Knapp vier Meter hohe Wassermassen rauschten durch die Straßen, füllten Sharons Haus randvoll mit Schlamm und Geröll und zerstreuten ihr Hab und Gut in alle Himmelsrichtungen. Das Wasser überschwemmte auch ihr Friseurgeschäft.

Einige Monate später wurden die Reste des Häuserblocks von Bulldozern platt gemacht, um einen Kasinoparkplatz zu bauen. Es gibt viele Dinge, die damals verloren gingen und zerstört wurden, aber nie ersetzt wurden. Es gibt keine Häuser hier, die man sich leisten könnte, keine Bibliothek, kein Aktivitätenzentrum oder etwas anderes, um uns und unsere Kinder zu beschäftigen, erzählt Sharon.

So wurde sie selbst aktiv: Unter anderem gründete ihre Organisation ein eigenes Jugendfürsorge-Programm und sponsert Abendessen sowie Computerausbildungen für ältere Bewohner. Zudem hilft sie den Einwohnern, sich auf den nächsten, unvermeidlichen Sturm vorzubereiten. Das ist unsere Gemeinde, sagt Sharon. Wir wollen sie so zurückhaben wie sie war - oder besser.

Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/klimanotstand

Klimanotstand jetzt!

Klimanotstand jetzt! Bundeskanzler Merz muss uns gegen Hitze, Flut und Dürre schützen: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, mehr Naturschutz und finanzielle Hilfe für Städte und Kommunen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Gruppe von Jugendlichen auf historischem Platz schützen sich mit Regenschirmen vor der Sonn

Mehr zum Thema

Portrait von Roda Verheyen

Roda Verheyen bekommt Umweltpreis

Mit unkonventionellen Klagen kämpft die Rechtsanwältin Roda Verheyen für mehr Klimaschutz auf dem Rechtsweg. Dafür bekommt sie nun den Deutschen Umweltpreis.

mehr erfahren über Roda Verheyen bekommt Umweltpreis
Greenpeace-Aktive fordern Klimaschutz von Merz in Neuhardenberg

Kosten des Extremsommers 2026

Hitze, Dürre und Niedrigwasser haben Deutschland im Sommer 2026 mindestens 36 Milliarden Euro gekostet. Besonders hoch sind laut Greenpeace die Verluste in der Arbeitswelt.

mehr erfahren über Kosten des Extremsommers 2026
Heat Wave - Low Water Levels in River Rhine in Germany - Kaub, Bendorf, Loreley

Dürre Zeiten

Ein Dürre-Sommer reiht sich an den Nächsten, jährlich werden neue Rekorde gebrochen. 2026 ist schlimmer als die Jahre davor. Ausgetrocknete Flüsse und Waldbrände sind die Folge.

mehr erfahren über Dürre Zeiten
Let's Green Our Cities - Urban Farm in New York

„Mut zur Entsiegelung“

Was können Bürger:innen für grüne Städte tun? Mit dieser Frage befasste sich die langjährige Greenpeace-Aktive Deniz Hsu in ihrer Masterarbeit. Ein Gespräch über Schwammstädte und Hoffnung.

mehr erfahren über „Mut zur Entsiegelung“
Sternfahrt in Berlin für eine fahrradfreundliche Stadt (2016)

Effizienter Klimaschutz im Alltag

Tipps zum Einsparen von CO2 gibt’s jede Menge. Doch wie viel bringt welche Maßnahme? Hier sind elf Tipps, die wirklich helfen.

mehr erfahren über Effizienter Klimaschutz im Alltag
Dürre beeinträchtigt den Wasserstand des Rheins in Deutschland

Hitzewelle und Klimakrise

Eine Hitzewelle ist noch keine Klimakrise – aber mehrere sind es schon. Warum wir fast 40 Grad im Sommer nicht einfach als „heißes Wetter“ abtun sollten.

mehr erfahren über Hitzewelle und Klimakrise