Skip to main content
Jetzt spenden
Aktivisten überreichen den Preis Klimakiller des Tages an die Österreichische Botschaft Berlin, Dezember 2009
Santiago Engelhardt / Greenpeace

Greenpeace verleiht Negativpreis an die Botschaft Österreichs in Berlin

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Österreich macht die EU zum Klimabilanzfälscher: Die wachsenden CO2-Emissionen aus intensiver Waldnutzung sollen zukünftig nicht mehr zum Ausstoß der Treibhausgase des Landes hinzugezählt werden. Gemeinsam mit Schweden und Finnland versucht die österreichische Delegation, die Position der EU zur Anrechnung des Waldes als CO2-Senke zu beeinflussen. Österreich will so ein Schlupfloch schaffen, damit die EU-Staaten weniger Treibhausgase einsparen müssen als für den Klimaschutz erforderlich, sagt Corinna Hölzel, Greenpeace-Expertin für Wälder und Artenvielfalt. Der Klimagipfel ist eine historische Chance, die Klimakatastrophe aufzuhalten und die globale Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Für Verteidigung nationaler Interessen und taktische Spielchen ist keine Zeit mehr.“

Auf der Klimakonferenz in Kopenhagen müssen sich die Industrieländer verpflichten, ihren Ausstoß von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 um mindestens 40 Prozent bis 2020 zu reduzieren. Das gilt auch für die EU, die bislang nur eine Treibhausgasreduktion von 20 Prozent zugesagt hat. Als Verursacher des Großteils der historischen CO2-Emissionen müssen die Industrienationen finanzielle Unterstützung für die Entwicklungsländer in Höhe von 110 Milliarden Euro jährlich bereitstellen. Mit diesen Geldern sollen Erneuerbare Energien, Anpassung an den Klimawandel und Urwaldschutz finanziert werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Staatschefs müssen sich auch persönlich dafür einsetzen, dass die letzten Urwälder unseres Planeten dauerhaft geschützt werden.

Während der zwei Verhandlungswochen informiert Greenpeace die Öffentlichkeit, Politiker und Journalisten in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung taz im tazcafé über die Wahl zum Klimakiller des Tages und zu den Verhandlungen in Kopenhagen. Im Programm sind Live-Schaltungen zur Klimakonferenz, Vorträge, Filme und Diskussionen zu weltweiten Klimabrennpunkten.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

Unterstützen Sie die Klage gegen VW

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

Koalitionsbeschluss: Interview mit Martin Kaiser

  • 29.03.2023

Gestern verkündete die Ampel die Ergebnisse ihres Koalitionsausschusses. Mit verheerenden Beschlüssen zum Klimaschutz. Greenpeace-Chef Martin Kaiser im Interview.

mehr erfahren
Windräder vor Sonnenuntergang

Was ist der Treibhauseffekt?

  • 27.03.2023

Licht ist die Quelle allen Seins auf unserem Planeten. Dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können, hängt mit unserer Erdatmosphäre zusammen.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

IPCC - Sachstandsbericht 6

  • 20.03.2023

Der neue Klimabericht der UN, der sogenannte IPCC-Bericht, liegt vor. Und wieder warnen die Wissenschaftler deutlicher als je zuvor vor den Folgen der Klimakrise.

mehr erfahren
Podium der 21. Klimaschutzkonferenz in Paris 2015

Klimakonferenz

  • 20.03.2023

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher: Der Klimawandel wird eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur. Daher wurde 1979 die erste Klimakonferenz in Genf einberufen.

mehr erfahren
Rhein bei Duisburg Bruckhausen, Thyssenkrupp Steel Stahlwerk, Hochöfen, Sinteranlage, Kokerei Schwelgern, Ablöschwolke, Frachtschiffe

Unvermeidbare Restemissionen

  • 13.03.2023

Sogenannte “unvermeidbare Restemissionen” sollen in CO2-Speichern unter dem Meer verpresst werden. Doch wie viele sind wirklich unvermeidbar? Gibt es Alternativen? Fakten zur aktuellen CCS-Debatte.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Eisschwund in Arktis und Antarktis

  • 10.02.2023

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der Tiefstand 2022: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren