Jetzt spenden
Project Thin Ice
Greenpeace/ Mark Warford

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wem steht welches Gebiet des Nordpols zu? Vor allem um diese Frage wird es bei dem dreitägigen Treffen gehen. Eine konkrete Aufteilung ist noch nicht vorgesehen. Vielmehr soll geregelt werden, nach welchen Kriterien der Pol verteilt wird.

Alle Anrainerstaaten erheben Ansprüche auf das Territorium. Und das aus einem bestimmten Grund: Unter den Eismassen werden große Öl- und Gasvorkommen vermutet. Jahrhundertelang waren die Rohstoffe nicht erreichbar. Doch jetzt schmilzt der Pol und die Rohstoffe kommen über kurz oder lang in erreichbare Nähe.

Eigentlich wird die Zugehörigkeit von Meeresgebieten über die UN-Seerechtskonvention geregelt. Hier wird klar gestellt, wie Staaten ihr Recht auf bestimmte Gebiete geltend machen können. Dabei kommt es darauf an, ob der Meeresboden mit dem jeweils eigenen Festland verbunden ist. Nur das Gebiet innerhalb der 200 Seemeilen zählenden Hoheitsgewässer gehören automatisch dem jeweiligen Küstenstaat.

Was für die Förderung von Rohstoffen positiv ist, kann für die Umwelt verheerende Folgen haben. Das Schmelzen des arktischen Eises wird sich immens auf den Lebensraum Arktis auswirken.

Neben den natürlichen Folgen der Erwärmung greift der Mensch immer stärker in das Ökosystem ein. Eisfreie Sommer ermöglichen einen erweiterten Schiffsverkehr. Außerdem kann es bei der Förderung und dem Transport von Öl und Gas zu Unfällen kommen. Auch um diese Problematik soll es bei der Konferenz gehen.

Sieht man sich jedoch den Raubbau in den Urwäldern an, scheint die Zukunft der Arktis - bildlich gesprochen - nicht in strahlendes Weiß gehüllt. Die Anrainerstaaten des Nordpols sollten dem Bespiel des Antarktis-Abkommens folgen. Der Umweltschutz darf nicht hinter wirtschaftlichen Interessen zurück bleiben. Die logische Konsequenz ist, einen Weltpark Arktis zu errichten, fordert Greenpeace-Experte Jörg Feddern.

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/protestmail-gaskosten-falle

Raus aus der Gaskosten-Falle

Schluss mit der Gasabhängigkeit! Ein abgeschwächtes Heizungsgesetz ruiniert unsere Klimaziele und treibt Verbraucher:innen in eine Kostenfalle. Das müssen wir verhindern! Appellieren Sie jetzt an Ihre Abgeordneten von CDU/CSU und SPD, damit sie eine sozial-gerechte Wärmewende verteidigen!

Protestmail senden
Protest at DWS Building in Frankfurt

Mehr zum Thema

Protest on Crane Calling for Energy Independence at Chancellery in Berlin

Klimaschutz geht anders

Am 25. März entschied das Kabinett über das Klimaschutzprogramm, das dem - schwachen - Klimaschutzgesetz einen Hauch von Leben geben soll. Für echten Klimaschutz müsste mehr getan werden.

mehr erfahren über Klimaschutz geht anders
Vor dem Bundesverfassungsgericht präsentieren mehrere Kläger:innen Klimaschutz-Banner und die Zahl der Zukunftskläger:innen: 54.000

Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage

Greenpeace und Germanwatch haben gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen Klima-Verfassungsbeschwerden eingereicht. Die Bundesregierung ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse und lehnt die Klimaklagen ab.

mehr erfahren über Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage
Gletscherschmelze: der Gurgler 1932 - 2025

Gletscherschmelze: Berge ohne Eis

Erschreckend: Ausgerechnet zum Welttag der Gletscher am 21. März verliert Deutschland nach 60 Jahren sein einziges Gletscher-Skigebiet. Eine Folge der Erderhitzung.

mehr erfahren über Gletscherschmelze: Berge ohne Eis
Klimaland Bavaria 2040 - Keep the word- Protest Munich

Bayern schafft den Klimabericht ab

Rückschlag! Der jährliche Klimabericht belegt das Scheitern der Regierung Söder in der Klimapolitik. Deswegen schafft ihn die CSU jetzt ab.

mehr erfahren über Bayern schafft den Klimabericht ab
Korallen im Seringapatam-Riff, Australien

Die Erwärmung der Meere

Die Ozeane haben bislang etwa 80 Prozent der Wärme aufgenommen, die wir dem Klimasystem zugeführt haben. Die Erwärmung reicht bis in eine Tiefe von 3.000 Metern. Das bringt die Meere aus dem Takt.

mehr erfahren über Die Erwärmung der Meere
Portrait of Sarah Zitterbarth

„Für Europa kann das ein Katalysator sein“

Per Dekret ordnet US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus einer Reihe internationaler Abkommen an. Was bedeutet das für Klimaschutz weltweit? Ein Interview mit Greenpeace Klimaexpertin Sarah Zitterbarth.

mehr erfahren über „Für Europa kann das ein Katalysator sein“