Jetzt spenden
In der thailändischen Provinz Ayutthaya mussten 2011 sieben Industrieparks und tausende Fabriken wegen der Flut schließen
Athit Perawongmetha / Greenpeace

Naturkatastrophen: Jährlich hunderte Millionen Menschen betroffen

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Opfer der Naturkatastrophen werden getötet, verletzt, leiden an Krankheiten durch Mangelernährung, unsauberes Wasser und schlechte hygienische Bedingungen. Rund 70 Prozent aller Katastrophen sind heute klimabedingt, erklärt UNICEF im aktuellen Bericht. Zu Anfang des Jahrtausends waren es 50 Prozent. Es gilt also, den Klimawandel zu bekämpfen, um die Menschen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern zu schützen. Strategien und Maßnahmen dafür diskutieren derzeit 2.000 Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und NGOs auf der Globalen Plattform zur Reduzierung von Risiken durch Naturkatastrophen, die am morgigen 10. Mai von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon offiziell eröffnet wird und bis zum 13. Mai in Genf stattfindet

Um die katastrophalen Folgen des Klimawandels zu begrenzen, fordert Greenpeace eine schnellstmögliche Reduktion der klimaschädigenden Treibhausgase. Doch so lange auf Braunkohle gesetzt wird, ist dies nicht zu schaffen. Warum? Braunkohle setzt im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern besonders viel Kohlendioxid (CO2) frei, das sich in der Atmosphäre anreichert und der wesentliche Verursacher des stattfindenden Klimawandels ist. Die Energieversorgung der Zukunft muss also auf effizienten Gaskraftwerken sowie Erneuerbaren Energien basieren. Wie das geht, zeigt Greenpeace in seinem Energiekonzept Der Plan.

Erneuerbare Energien können Naturkatastrophen reduzieren

Mit Erneuerbaren Energien können also Naturkatastrophen, denen jährlich so viele Menschen zum Opfer fallen, bekämpft werden. Dass es aus wissenschaftlicher Sicht möglich ist, die Welt mit alternativen Energien zu versorgen, zeigt auch eine neue Studie des Weltklimarates IPCC, die heute in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten veröffentlicht wurde. Mitautor Sven Teske von Greenpeace International: Technisch könnten die 560 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) mit Erneuerbaren Energien eingespart werden, die wir brauchen, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Das würde schon enorm helfen, dem Klimawandel und den daraus resultierenden Naturkatastrophen entgegenzuwirken.

Was heißt das konkret? Greenpeace plädiert vor allem für den Abschied von der Braunkohle und die Investition in Erneuerbare Energien. Nicht nur, um Kinder vor Naturkatastrophen zu schützen, sondern die gesamte Menschheit.

Der Plan - Deutschland ist erneuerbar!

Der Plan - Deutschland ist erneuerbar!

Anzahl Seiten: 24

Dateigröße: 2.06 MB

Herunterladen

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/klimanotstand

Klimanotstand jetzt!

Klimanotstand jetzt! Bundeskanzler Merz muss uns gegen Hitze, Flut und Dürre schützen: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, mehr Naturschutz und finanzielle Hilfe für Städte und Kommunen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Gruppe von Jugendlichen auf historischem Platz schützen sich mit Regenschirmen vor der Sonn

Mehr zum Thema

Ein kleiner Schatten eines Straßenbaums auf versiegeltem Boden

Stadtnatur: Schützen gegen die Klimakrise

Verformte Straßenbahngleise, Tropennächte, Unwetter – das sind nur ein paar Folgen des historischen Hitze-Wochenendes Ende Juni in Deutschland. Wie sich Städte besser schützen können.

mehr erfahren über Stadtnatur: Schützen gegen die Klimakrise
Heavy Rain Disaster in Southwest Germany

Fünf Jahre Flut im Ahrtal

Die Schäden der verheerenden Flut 2021 im Ahrtal und an der Erft sind größtenteils beseitigt. Doch die Angst bleibt zurück: Wann trifft Deutschland das nächste Jahrhunderthochwasser?

mehr erfahren über Fünf Jahre Flut im Ahrtal
Korallen im Seringapatam-Riff, Australien

Die Erwärmung der Meere

Die Weltmeere sind so warm wie nie zuvor um diese Jahreszeit. Warum das weit mehr als ein Wetterrekord ist – und was das für Mensch und Natur bedeutet.

mehr erfahren über Die Erwärmung der Meere
Dürre beeinträchtigt den Wasserstand des Rheins in Deutschland

Hitzewelle und Klimakrise

Eine Hitzewelle ist noch keine Klimakrise – aber mehrere sind es schon. Warum wir fast 40 Grad im Sommer nicht einfach als „heißes Wetter“ abtun sollten.

mehr erfahren über Hitzewelle und Klimakrise
Kajaks, Kanus und Schwimmer:innen im Wasser, auf einem schwimmenden Banner steht: Klimakrise ist Fluchtgrund!

Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt

Klimawandel und Umweltzerstörung sind schon heute oft ein Auslöser für Flucht und Abwanderung. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe verschärfen das Problem. Es ist Zeit, zu handeln!

mehr erfahren über Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt
Flut in Günzburg 2.6.24

Extremwetter - Wetterextreme

Die Meere werden immer wärmer, die Jahre auch. Überschwemmungen, Stürme und Dürren deshalb immer schlimmer. Immer mehr Hitzetote und „Jahrhundertfluten“ im Jahrestakt: Die Klimakrise ist längst da.

mehr erfahren über Extremwetter - Wetterextreme