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Merkels Vorschläge, den Kohlendioxidausstoß bis 2050 in den Industrieländern um 60 bis 80 Prozent zu reduzieren, hören sich zwar erst mal nicht schlecht an. Ohne verbindliche Ziele für die entscheidenden nächsten Jahre sind sie aber völlig sinnlos, kommentiert Greenpeace-Energieexperte Jörg Feddern.

Um die schlimmsten Auswirkungen der Klimazerstörung aufzuhalten, bleiben uns nur noch zehn bis 15 Jahre Zeit. Das haben Klimaforscher mehrfach klar zum Ausdruck gebracht. Wichtig ist jetzt, dass sich die EU bei ihrem Frühjahrsgipfel in Brüssel zu einer Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes um 30 Prozent bis 2020 verpflichtet.

Feddern: Deutschland muss vorangehen und sich seinerseits auf 40 Prozent Reduzierung ohne Wenn und Aber verpflichten. Wir brauchen jetzt einen konkreten Aktionsplan mit verbindlichen Maßnahmen wie zum Beispiel einem Verbot von neuen Braunkohlekraftwerken.

Hintergrund Klima

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