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Aktion an der polnischen Botschaft zur Klimakonferenz Kopenhagen, November 2009
Paul Langrock / Zenit / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Vor 20 Jahren ist es gemeinsam gelungen, die Kluft zwischen Ost und West zu überwinden. Jetzt muss es der Staatengemeinschaft gelingen, mit einem internationalen, ambitionierten Klimavertrag in Kopenhagen die Folgen des Klimwandels in den Griff bekommen, sagt Greenpeace-Klimaexpertin Anike Peters. Eine mutige und entschlossene Führung der EU und der USA ist jetzt gefordert. Greenpeace fordert alle an den Feierlichkeiten teilnehmenden Staatschefs auf, sich gemeinsam für ein gerechtes Klimaschutzabkommen in Kopenhagen einzusetzen.

Bisher endeten die Vorbereitungs-Konferenzen für den Klimagipfel in Kopenhagen ohne konkrete Ergebnisse. Die Industriestaaten als Hauptverursacher des Klimawandels verweigern vor allem den vom Klimawandel besonders betroffenen Entwicklungsländern ihre Klimasolidarität. Vor allem US-Präsidenten Barack Obama gelingt es nicht, ambitionierte Klimaschutzziele gegen die Industrie im eigenen Land durchzusetzen. In der EU sind es insbesondere Deutschland und Polen, die konkrete Finanzzusagen für die Entwicklungsländer verweigern.

Um den fortschreitenden Klimawandel zu stoppen und den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, fordert Greenpeace von den Industriestaaten eine Reduzierung der Emissionen um mindestens 40 Prozent. Zur Unterstützung der Entwicklungsländer müssen die Industrieländer 110 Milliarden Euro bis 2020 bereitstellen. Mit diesem Geld sollen Urwaldschutz und Anpassungsmaßnahmen der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels finanziert werden.

Ohne die Verständigung auf verbindliche CO2-Reduktionsziele und klare finanzielle Zusagen an die Entwicklungsländer droht die Weltklimakonferenz in Kopenhagen zu scheitern, sagt Peters. Hätten die Politiker vor 20 Jahren so gezögert, wäre der Eiserne Vorhang nicht gefallen.

Die Klimakonferenz in Kopenhagen, die vom 7. bis zum 18. Dezember stattfindet, ist die historische Chance, einen international rechtsverbindliche Nachfolgevertrag für das 2012 auslaufende Kyotoprotokoll zu beschließen.

Countdown to Copenhagen: Nur noch 29 Tage bis zum Beginn der Weltklimakonferenz!

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

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Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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